Der Torschütze zum 2:0 - Fotograf Thomas Gräf (Freie Presse)

Merkur gelingt Revanche gegen Marienberg

von Steffen Windisch
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Merkur Oelsnitz - FSV Motor Marienberg 3:0 (1:0) Merkur Oelsnitz hat sich in der Landesklasse nach einem 3:0-Sieg gegen Motor Marienberg nicht nur für die 1:6-Hinspielniederlage revanchiert, sondern auch auf den dritten Tabellenplatz verbessert. Obwohl die Partie über weite Strecken ausgeglichen war, hatte der Gastgeber, der auf die beiden Stürmer Zenner (Urlaub) und Schuch (verletzt) verzichten musste, die entscheidenden Momente auf seiner Seite. Spieler des Spiels war wieder einmal "Hofe" Hofmann, der einen weiten Abschlag von Keeper Thoß technisch gekonnt zur Führung verwertete (19.). Wenig später ging sein Heber knapp über das Gehäuse und Persigehl scheiterte mit einem Freistoß am gut reagierenden Gäste-Schlussmann. Kurz vor der Halbzeit dann eine Schrecksekunde im Merkur-Lager. Der Marienberger Hamann hämmerte den Ball an die Lattenunterkante und der Nachschuss wurde kläglich vergeben. Nach der Pause lag das 2:0 in der Luft, doch Schreiner verpasste das Leder knapp und Hofmanns abgefälschter Schuss ging ebenso knapp daneben wie sein artistischer Seitfallzieher. Auf der anderen Seite rettete Persigehl auf der Linie. Der eingewechselte Oehm brachte noch einmal frischen Schwung ins Merkur-Spiel. Nach einer starken Einzelleistung von Heydeck brauchte er nur noch den Fuß hinhalten für den erlösenden zweiten Treffer (81.). Nach einem Foul an Oehm in der Schlussminute verwandelte Hofmann den Strafstoß, anders als letzte Woche gegen Drebach, scharf und platziert zum 3:0 Endstand. Mit seinen 19 Saisontoren liegt der Torschütze vom Dienst nur noch einen Treffer hinter dem Führenden der Torjägerliste. Trainer Starke: "Wir haben bei den Temperaturen taktisch diszipliniert gespielt, wenig zugelassen und uns ordentlich präsentiert. Nur das zweite Tor muss eher fallen, dann wird es hinten raus ruhiger." Merkur: Thoß, Persigehl, Hinte, Heydeck, Baumann, Hädicke (66. Oehm), Hofmann, Rödel (33. Penzel), Steinel, Schreiner, Nguyen Tan (89. Wunderlich). Tore: 1:0/3:0 Hofmann (19./90.), 2:0 Oehm (81.) SR: Weise (Flöha) Zuschauer: 50

Marienberg zu Gast in Oelsnitz - Schmach vom Hinspiel vergessen machen lautet die Devise

von Steffen Windisch
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Unsere Mannschaft strebt in der Landesklasse gegen den FSV Motor Marienberg den dritten Sieg in Folge an und will sich in der Spitzengruppe festsetzen. Nach 22 Partien liegt Merkur mit 39 Zählern auf einen ausgezeichneten vierten Platz, nur einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten Schneeberg. Damit trifft die vor der Saison von der sportlichen Leitung aufgestellte Vermutung und allgemeine These, dass das zweite Jahr in der höheren Spielklasse das schwierigere wird, zumindest auf Merkur nicht zu. Allerdings wäre der zweite Platz das Optimum, denn der zur Zeit leicht schwächelnde SV Olbernhau liegt mit einem Spiel weniger und 15 Punkten Vorsprung fast uneinholbar an der Tabellenspitze. Die Marienberger rangieren mit 25 Punkten auf Rang zehn und werden sich noch gern an das Hinspiel erinnern. An jenem 15. Oktober gelang ihnen mit 6:1 der höchste Saisonsieg. Trainer Jens Starke zum Gegner: " Wir haben sicherlich noch eine Rechnung offen und was gut zumachen. Ich erwarte, ähnlich wie vorige Woche gegen Drebach, kampfstarke Gäste, die jeden Punkt gegen den Abstieg benötigen. Die Liga ist relativ ausgeglichen und wir dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben, sonst erlebt man das böse Erwachen." Das Spiel findet am Sonntag, 15 Uhr erstmals in diesem Jahr auf dem Rasenplatz im Elstertalstadion statt.

Merkur dreht Spiel in Drebach

von Steffen Windisch
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FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach - SV Merkur Oelsnitz 2:3 (1:0)

 Der sechste Sieg im siebten Rückrundenspiel war für Merkur Oelsnitz ein ganz hartes Stück Arbeit und kein Vergleich zum 6:0-Sieg im Hinspiel. Die Gäste hatten lange Zeit nicht nur Probleme mit holprigen "Wiese" im Wolkensteiner Ortsteil Falkenbach, sondern auch mit der bissigen und harten Zweikampfführung des Gegners. Die Führung zur Halbzeit war bei einem Chancenverhältnis von 4:1 für den Gastgeber nicht unverdient. Nach einem weiten Einwurf und einer Kopfballverlängerung nickte Sieber aus Nahdistanz ein (26.).  Auch nach dem Seitenwechsel blühten die in lila-weiß gekleideten Krokusblüten weiter auf und erhöhten nach einem erneut weiten Einwurf auf 2:0 (48.). Reuter hämmerte einen zu kurz abgewehrten Ball sehenswert und unhaltbar in die Maschen. Nichts deutete zu diesen Zeitpunkt auf eine Aufholjagd hin. Nur Ersatzspieler "Icke" Wunderlich feuerte seine Spieler an: "Weiter gehts, wir haben schon ganz andere Dinger gedreht." Und nur sieben Minuten später fiel der Anschlusstreffer. Beim Herauslaufen aus dem Strafraum wurde Robert Hofmann gefoult. Schiedsrichter Görke, der sich öfters den Unmut auf beiden Seiten einhandelte, sah den Beginn des  Fouls auf der Linie, während viele Drebacher es außerhalb des Strafraumes sahen. Hofmann schoss flach und zentral und hatte Glück, dass der Ball unter dem Fuß des Keepers durchrutschte. Der Ausgleich in der 63. Minute war dann wieder ein typischer Hofmann-Treffer. Nach starker Vorarbeit von André Zenner schlenzte er den Ball überlegt neben den Pfosten. Davor allerdings rettete Merkur-Torhüter Daniel Thoß zweimal mit tollen Paraden. Mit einem Freistoß aus etwa 20 Meter über die Mauer und in den Winkel drehte Ricardo Persigehl die Partie. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Da Oelsnitz gute Chancen nach Kontergelegenheiten durch Zenner und Merkel nicht verwertete, drängten die Drebacher bis in die Nachspielzeit vergeblich auf den Ausgleich. Trainer Jens Starke nach dem Spiel zur Mannschaft: "Wir haben einen 0:2-Rückstand gedreht und den Kampf hier angenommen. Männer, ich bin stolz auf euch."

 Oelsnitz: Thoß, Pesrigehl, Hinte, Zenner, Baumann, Hofmann, Rödel, Steinel, Merkel (87. Wunderlich), Schreiner, Nguyen Tan (65. Kreul/69. Oehm).

Tore: 1:0 Sieber (26.), 2:0 Reuter (48.), 2:1/2:2 Hofmann (55./63.), 2:3 Persigehl (71.).

SR: Görke.

Zuschauer: 82.

Merkur zu Gast bei Krokusblüte Drebach

von Steffen Windisch
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Unsere Mannschaft gastiert am Sonntag, Anstoß 15 Uhr in der Landesklasse beim Aufsteiger FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach und geht zumindest von der Papierform her als Favorit in diese Begegnung, welche heute kurzfristig in den Wolkensteiner Ortsteil Falkenbach verlegt wurde. Merkurs Bilanz ist beeindruckend. Von sechs Rückrundenspielen gingen wir fünf mal als Sieger vom Platz. Und selbst die knappe 1:2-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Schneeberg war unnötig, da man bis in die Schlussphase führte und zwei unglückliche Gegentore kassierte. Im Hinspiel gewann man durch ein Eigentor, und den Treffern von Heydeck, Hoffman (2) und Schuch (2) mit 6:0. Zumindest bei Schuch, letzte Saison Torschützenkönig und aktuell bei 9 Saisontreffern, wird wohl kein Tor mehr dazu kommen. Der Stürmer kugelte sich in Stollberg die Schulter aus, wurde vor zwei Wochen operiert und fällt für den Rest der Saison aus. Für Trainer Jens Starke gibt es keinen Grund den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: "Wir bewerten das Hinspiel nicht über. Die Drebacher haben nicht umsonst 27 Punkte geholt und stehen im gesicherten Mittelfeld auf Platz acht." Oelsnitz auf Platz fünf mit 36 Punkten könnte sich im Falle eines Erfolges um ein Platz in der Tabelle verbessern.

Nach Höhenflug am Wochenende frei

von Steffen Windisch
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Unserer Mannschaft steht ein freies Wochenende bevor, da laut Rahmenterminplan nur Nachholspiele vorgesehen sind. Die Bilanz nach sechs Partien in der Rückrunde ist überragend, da man fünfmal als Sieger vom Platz ging. Und die Niederlage gegen den Tabellenzweiten Concordia Schneeberg war unglücklich und unnötig, weil wir bis auf die Schlussphase ebenbürdig waren. Aktuell steht Merkur auf Platz vier mit 36 Punkten. Am Sonntag in einer Woche sind wir beim starken Aufsteiger Krokusblüte Drebach zu Gast. Der letztjährige Meister der Erzgebirgssparkassen-Liga liegt mit 27 Zählern auf Platz acht. Im Hinspiel gelang uns nach Toren von Heydeck, Schuch (2), Hofmann (2) und einem Eigentor ein klares 6:0. Diesmal ist mit wesentlich mehr Gegenwehr zu rechnen. 

Merkur feiert nach 26 Jahren Sieg bei Lok Zwickau

von Steffen Windisch
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ESV Lok Zwickau - SV Merkur Oelsnitz 2:4 (1:3)

Tore:  0:1/0:2 Zenner (7./32.), 0:3 Hofmann (43.), 1:3 Neuper (45.), 1:4 Schreiner (53.), 2:4 Balg (73.).

Nach genau 26 Jahren konnte unsere Mannschaft am Ostersamstag wieder einmal drei Punkte aus dem Zwickauer Ortsteil Marienthal mit auf die Heimreise nehmen. Beide Teams mussten bei dem Nachholspiel aus verschiedensten Gründen auf etliche Stammspieler verzichten.

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