Saisonauftakt am Freitagabend - einen Tag später Pokalauslosung 2. und 3. Runde

von Steffen Windisch
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Spielvorschau

SV Merkur Oelsnitz - VfB Auerbach II / Freitag, 19 Uhr

Wenn Merkur Oelsnitz zu ungewohnter Zeit am Freitag, 19 Uhr zur offiziellen Saisoneröffnung in der Landesklasse die Oberligareserve vom VfB Auerbach empfängt, dann könnten die Gegensätze nicht größer sein. Während der Meister der Vogtlandliga und Pokalfinalist sein allererstes Spiel in der Landesklasse bestreitet, geht Oelsnitz in seine siebente Saison und strebt im 138. Spiel den 71. Sieg an. Aller Voraussicht nach stehen die zuletzt fehlenden Rekordtorschütze Robert Hofmann (106 Spiele/80 Tore), der seine 21. Saison bestreitet und Rekordspieler Ricardo Persigehl (121 Spiele/37 Tore) wieder zur Verfügung. Auch die Zielsetzungen beider Vereine sind grundsätzlich verschieden. Während Merkur als Tabellenvierter der letzten Saison wieder oben mitspielen möchte, will der Aufsteiger die Klasse halten. Der VfB Auerbach II, Aufstiegstrainer Kevin Hampf übergab in der Sommerpause aus eigenen Wunsch das Amt an Steve Gorschinek, ist für Merkur Coach Thomas Sesselmann sportlich schwer einzuschätzen. In der Vorbereitung gab es zum Teil hohe Niederlagen und zuletzt ein 0:3 beim Vogtlandligisten SC Syrau. "Ich erwarte dennoch wie zuletzt im Pokal gegen den anderen Aufsteiger VfB Annaberg ein enges und ausgeglichenes Spiel mit dem wieder hoffentlich besseren Ende für uns. Auch wir konnten bisher nicht überzeugen und müssen uns steigern." (stwi)

1. Runde Sachsenpokal: Merkur müht sich in Runde zwei - alle drei Neuzugänge treffen

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - VfB Annaberg  4:2 (1:1)

Der SV Merkur Oelsnitz hat sich mit Toren der drei Neuzugänge Carlos Ebenhöch, Jan Zimmermann und Manolo Pieschel mit einem 4:2-Sieg gegen den VfB Annaberg in die 2. Runde des Sachsenpokals gezittert. "Es war kein gutes Spiel von uns, aber im Pokal zählt eben nur das Weiterkommen", so Merkur -Trainer Thomas Sesselmann, der auf der einen Seite erleichtert war, aber auch mit der Leistung unzufrieden. "Im Training üben wir Passformen jeglicher Art, warum wir das im Spiel nicht umsetzen, kann ich mir nicht erklären", so der Coach ein wenig ratlos. Der Gastgeber hatte nach zehn Minuten  die erste Chance. Eine flache Eingabe von Zimmermann schob Pieschel knapp am Tor vorbei. Wenig später vergab Meyer auf der anderen Seite für die Gäste. Die Führung durch Ebenhöch (17.) , er brauchte nach einer Eingabe von Pieschel nur den Fuß hinhalten, hatte nur eine viertel Stunde Bestand. Eine gute Flanke von der rechten Seite köpfte Breitfeld zum Ausgleich. Danach vergaben Walther für die Annaberger und Ußfeller für Oelsnitz je eine weitere gute Gelegenheit. Das Unentschieden zur Pause war leistungsgerecht. Mit dem Wiederanpfiff lief Breitfeld, der Blondschopf war der auffälligste Spieler auf dem Platz, alleine auf Torwart Toni Lohse zu und behielt die Nerven zum 1:2. Es dauerte noch eine Weile, bis Merkur besser ins Spiel kam, auch dank der Einwechslungen von Tim Spitzner und Clemens Henke. Durch glückliche Umstände kam Max Löscher frei vor dem Tor zum Abschluss und verwandelte souverän zum 2:2-Ausgleich. Zimmermann drehte dann erneut die Partie und traf zum 3:2 für die Heimelf (69.). Bevor Pieschel in der Schlussminute den Deckel endgültig zu machte, gab es allerdings eine Minute davor noch eine Schrecksekunde für Merkur. Breitfeld und Meyer verpassten eine Eingabe nur um eine Fußspitze zum erneuten Ausgleich für den Meister aus dem Erzgebirgskreis und Aufsteiger in die Landesklasse.  (stwi)

1. Runde Sachsenpokal - Team stellt sich fast von selbst auf

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - VfB Annaberg / Sonntag, 15 Uhr

Merkur Oelsnitz  muss am Sonntag in der ersten Runde im Sachsenpokal mit der Favoritenrolle leben, sollte aber den Aufsteiger keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Die Annaberger haben nach 15 Spieltagen - es wurde nur die Hinrunde ausgetragen -  ungeschlagen mit neun Punkten Vorsprung souverän die Meisterschaft im Erzgebirgskreis geholt und gelten seit Jahren als kampfstarke Mannschaft, welche vom Zusammenhalt und Leidenschaft lebt. Merkur Trainer Thomas Sesselmann zeigte sich bereits unmittelbar nach der Auslosung vor vier Wochen zufrieden: "Uns bleibt eine weite Reise erspart und dazu noch ein Heimspiel, es hätte schlechter kommen können. Für uns zählt nur das Erreichen der nächsten Runde, auch wenn einige Spieler fehlen, aber das geht anderen Vereinen in der Urlaubszeit auch so. Man hat in der Vorbereitung gesehen, dass zwischen Trainingseinheiten und Wettkämpfe große Unterschiede sind." Wie jedes Jahr wird das erste Pflichtspiel auch für den Übungsleiter nach seiner ersten Sommervorbereitung eine vorläufige Standortbestimmung sein. Nach der 2:6-Niederlage gegen Blau-Weiß Neustadt und einer desolaten ersten Halbzeit, folgte ein 1:4 beim Landesligisten in Glauchau und zuletzt ein wenig überzeugendes 2:2 beim Vogtlandligisten FC Fortuna Plauen.  (stwi)

2:2 im letzten Test - bei Merkur läuft es noch nicht rund

von Steffen Windisch
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FC Fortuna Plauen - SV Merkur Oelsnitz 2:2

Den Landesklasse-Fußballern von Merkur Oelsnitz gelang nach den Niederlagen gegen Blau-Weiß Neustadt (2:6) und bei Empor Glauchau (1:4), auch im dritten und letzten Testspiel beim Vogtlandligisten FC Fortuna Plauen kein Sieg. Am Ende musste Merkur beim 2:2 froh sein, nicht erneut als Verlierer vom Platz zu gehen. "Für mich unerklärlich, dass wir nach der guten Anfangsviertelstunde so abgebaut haben. Danach war kein Klassenunterschied erkennbar und nach der Halbzeit Fortuna sogar einen Tick besser", so Merkur-Trainer Thomas Sesselmann. In der Tat, seine Mannschaft führte nach vier Minuten durch Tore von Bobach und Löscher 2:0 und weitere Tore waren nur eine Frage der Zeit. Doch es kam anders. Nachdem Maier für Fortuna einen Foulstrafstoß (20.) über die Querlatte schoss und Weiland per Kopf zehn Minuten später den Anschlusstreffer markierte, wendete sich das Blatt. Der Gastgeber, der kurz vor dem Pausenpfiff Eckner mit einer schweren Knieverletzung ersetzen musste, bekam immer mehr Spielkontrolle und zum verdienten Ausgleich (70.). Nach einem kapitalen Abspielfehler in der Oelsnitzer Hintermannschaft spielte Fortuna diese geschickt aus und Maier schob einen Meter vor dem leeren Tor den Ball über die Linie. (stwi)

Bild: Oliver Ketzel (Mitte) stand nach sehr langer Zeit und gefühlten zwei Jahren Verletzungspause wieder auf dem Platz. Nach der guten Anfangsphase mit zwei Toren, der zweite Lichtblick für das Sesselmann-Team an diesem Nachmittag.

Merkur unterliegt in Glauchau 1:4 - Niederlage fällt unnötig hoch aus

von Steffen Windisch
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Merkur Oelsnitz hat wie vor zwei Wochen gegen Blau-Weiß Neustadt (2:6) auch sein zweites Testspiel am Sonntag in Glauchau verloren.  Maximilian Röhling, der diesmal mit einer deutlichen Leistungssteigerung agierte als zuletzt gegen Neustadt , brachte seine Farben nach gut einer halben Stunde in Führung. Doch dem ambitionierten Gastgeber, der vor einigen Tagen mit Karsten Oswald (unter anderem Profi in Chemnitz, Erfurt, Bayern München II und Dresden) einen neuen Trainer verpflichtete, gelang postwendend der Ausgleich. Bis zur 82. Minute konnte Merkur dieses beachtliche 1:1 beim Landesligisten halten, dann schlug es noch dreimal im Gehäuse von Merkur-Keeper Toni Lohse ein. Nach einer Stunde feierte nach Carlos Ebenhöch und Jan Zimmermann mit Manolo Pieschel auch der dritte Neuzugang sein Debüt im Merkur-Dress. Merkur Trainer Thomas Sesselmann war 80 Minuten mit der Leistung seiner Elf mehr als zufrieden: "Das einzige was mir nicht gefällt ist das Ergebnis. Eine 1:2-Niederlage klingt angenehmer. Wir haben uns nach dem zweiten Gegentreffer zu naiv angestellt. Statt Ballkontrolle und erstmal etwas Ruhe in die Aktionen zu bringen, haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht." Der Trainer äußerte sich auch zur Personalie Marcel Schuch, da es zuletzt immer wieder Nachfragen unter den Zuschauern gab: "Schuchi hat mir mitgeteilt, dass er vorerst eine Auszeit nimmt, um kleinere Verletzungen vollständig auszukurieren. Danach sehen wir weiter." Das nächste und letzte Testspiel bestreitet Oelsnitz am kommenden Samstag, 15 Uhr bei Fortuna Plauen.  (stwi)  Bild: So wollen  ihn die Merkur-Anhänger öfters sehen. Maximilian Röhling in Jubelpose, hier bei einem früheren Spiel bei Lok Zwickau.

Merkur startet in die Vorbereitung

von Marco Schwab
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Nur 12 Tage nach dem letzten Punktspiel der Saison 2021/ 22 startet unsere 1. Männermannschaft bereits in die Vorbereitung auf die neue Saison. Am Freitag, 8. Juli bittet Cheftrainer Thomas Sesselmann seine Männer zum Trainingsauftakt im Oelsnitzer Elstertalstadion. Mit dabei sein werden neben dem bereits veröffentlichen Neuzugang Andreas Knoll (Bayern Hof) weitere neue Spieler, die wir dann in den kommenden Tagen vorstellen.
Bereits am Sonntag steht das 1. Testspiel an. Im einzigen Heimspiel erwartet man den SV Blau-Weiß Neustadt/ Orla aus der Landesklasse Thüringen. Zwei Wochen später gastiert man beim Landesligisten VfB Empor Glauchau, ehe man am 30. Juli beim FC Fortuna Plauen zu Gast ist und sich den letzten Schliff für die Pflichtspiele holen will.
Am 1. August-Wochenende ist man im Wernesgrüner Sachsenpokal aktiv, Ort und Gegner sind noch offen, da die Auslosung erst in den nächsten Tagen erfolgt. Ein Highlight wartet dann eine Woche später auf unseren Verein. Vor einigen Wochen fragte der Sächsische Fußballverband an, ob der SV Merkur das Eröffnungsspiel der Landesklasse-Saison ausrichten möchte. Dies sagten wir natürlich zu, sodass es am Freitag, 12. August um 19 Uhr direkt zum Vogtlandderby gegen Aufsteiger VfB Auerbach II kommt. Wir freuen uns jetzt schon darauf und hoffen auf zahlreiche Zuschauer! (MS)

 

Übersicht Sommervorbereitung 2022:

 

Testspiele:
Sonntag, 10. Juli | 14 Uhr | SV BW Neustadt/ Orla (H)
Sonntag, 24. Juli | 15 Uhr | VfB Empor Glauchau (A)
Samstag, 30. Juli | 15 Uhr | FC Fortuna Plauen (A)

 

Wernesgrüner Sachsenpokal:
Sonntag, 7. August | 15 Uhr | Gegner und Ort noch offen

 

Eröffnungsspiel Landesklasse West:
Freitag, 12. August | 19 Uhr | VfB Auerbach II (H)