Merkur enttäuscht im Pokal

von Steffen Windisch
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Wernesgrüner Sachsenpokal - 2. Runde

SV Merkur Oelsnitz - Reichenbacher FC  1:4 (1:2)

Oelsnitz: Thoß, Persigehl, Heydeck, Hofmann, Stein, Winkler (67.       Günthel), Oehm,  Steinel (43. Penzel),  Röhling (73. Merkel), Schuch, Schreiner.

Tore: 1:0 Persigehl (11.), 1:1/1:2 Süß (23./41.), 1:3 Kühn (65.), 1:4 Horn (83.).  Tuschauer: 185.

Merkur ist nach einer enttäuschenden Leistung mit einer 1:4-Niederlage aus dem Sachsenpokal ausgeschieden. Die Gäste waren von Beginn an die bessere Mannschaft, wirkten entschlossener und zielstrebiger. Und sie hatten durch Rosenmüller nach zwei Minuten (Pfostenschuss) und Schmelzer (übers Tor) die ersten Chancen. Fast aus dem Nichts dann die Führung auf der anderen Seite. Ricardo Persigehl platzierte einen Freistoß in zentraler Position aus 17 Meter über die Mauer in den Giebel. Ein super Tor, aber da ahnte noch niemand, dass dies die beste Aktion aus Oelsnitzer Sicht im ganzen Spiel war. Die Gäste spielten unbeirrt weiter und drehten die Partie noch vor der Pause durch zwei Treffer ihres Kapitäns Paolo Süß. Nach dem Seitenwechsel scheiterte Hofmann nach Röhling-Flanke mit einem guten Kopfball am Keeper.  Es war die zweite und letzte richtige Chance für den Gastgeber im ganzen Spiel. Max Kühn mit einem Abstauber und Marius Horn mit einem platzierten Schuss sorgten am Ende für klare Verhältnisse. Trainer Robby Zimmermann war wie alle im Merkur-Lager enttäuscht: "Wir hatten überhaupt keinen Zugriff und haben viel zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Dass Reichenbach keine schlechte Mannschaft hat, war mir bewusst, aber nicht, dass wir so wenig entgegen zusetzen haben. Viele Spieler blieben unter ihren Möglichkeiten. Ich muss jetzt schauen was wir bis zum nächsten Spiel gegen Oberlungwitz verändern können. So einen Auftritt dürfen wir nicht mehr hinlegen."   (stwi) 

Bild: Merkurs Top-Torjäger der letzten zwei Jahrzehnte Robert Hofmann (links) hatte auch nicht seinen besten Tag und einen schweren Stand gegen seinen ehemaligen Mitspieler Niklas Hinte.