Rapid-Hürde erweist sich als zu hoch

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - BSC Rapid Chemnitz 1:5 (0:1)

Merkur Oelsnitz ist eine Woche nach dem famosen Pokalspiel gegen Pirna -Copitz in der Landesklasse auf den Boden der Tatsachen gelandet. Ein ernüchterndes 1:5 stand am Ende gegen den Tabellenführer Rapid Chemnitz an der Anzeigetafel. Nach 17 Minuten stand Hölzel mit dem Rücken völlig blank vor dem Merkur-Tor und erzielte raffiniert die Führung. Zwei Minuten später scheiterte Hofmann auf der anderen Seite an der Torlatte. Nach einer halben Stunde scheiterte Hölzel an Merkur Keeper Lohse und Schuch nahm wenig später einen Ball mit vollen Risiko volley,  aber schoss über das Chemnitzer Gehäuse.  Die Gästeführung zur Pause war aufgrund der reiferen Spielanlage nicht unverdient.  Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte erneut Hölzel mit feiner Schusstechnik auf 2:0. Hoffnung bei den Merkur-Anhängern keimte noch einmal auf, als Schuch nach Querpass von Persigehl den Chemnitzer Torwart Wolf tunnelte und zum Anschluss traf. Und nur wenig später hatte der Torschütze sogar den Ausgleich auf den Fuß, aber sein Schuss wurde abgefälscht und Wolf konnte reflexartig parieren.  Danach ging die Hölzel-Show weiter. Mit Kopf und Fuß schraubte er das Ergebnis innerhalb von zwei Minuten auf 4:1 (61./62) und entschied die Partie im Alleingang. Der 28-Jährige verließ danach freiwillig den Platz und suchte einen Schattenplatz im Elstertalstadion. "Es geht nicht mehr. Ich habe seit gestern Magenprobleme und mich mehrmals übergeben." Das 1:5 von Rapids Hofmann in der 71. Minute war nur noch für die Statistik. Der Gastgeber mühte sich zwar weiter, aber viel gelang nicht mehr. Merkurs Interimstrainer Jens Starke war nach seinem letzten Spiel natürlich enttäuscht. " Die Schlüsselszenen waren alle auf Chemnitzer Seite. Wir hatten zweimal die Chance zum Ausgleich, wer weiß wie es dann gelaufen wäre.  Aber insgesamt war unser Auftritt schon enttäuschend. Die Chemnitzer sind ja sogar beim 5:1 noch vorne drauf gegangen und haben attackiert. "  (stwi)  Bild: Rapids Kapitän Marcel Richter mit der Nummer vier (früher CFC) setzt sich hier gegen Alexander Hartung duch. Der 30-Jährige beeindruckte mit seiner Ruhe am Ball und seiner Übersicht.  Foto: Sina Degenkolb