A-Jugend holt ersten Sieg und überzeugt

von Steffen Windisch
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Mit einem überraschend deutlichen 4:0-Sieg hat unsere A- Jugend gegen den Meeraner SV seinen ersten Saisonsieg in der Landesklasse gefeiert. Nach der 1:3-Auftaktniederlage in Annaberg war Trainer Maik Rödel äußerst pessimistisch. "Die Meeraner sind alles älterer Jahrgang, da haben wir keine Chance", so seine düstere Prognose. Doch die Wahrheit liegt bekanntlich immer noch auf dem Platz. Was seine Jungs spielerisch boten, war teilweise eine Augenweide. Man war den Gästen zwar körperlich unterlegen, aber fußballerisch eine Klasse besser. Am Ende war es eine geschlossene Mannschaftsleistung mit den Torschützen Darius Wurziger, Max Hertel und zweimal Jonas Kramer.  (stwi)

 

Bild (Jörg Poppitz/ Meerane): Der Oelsnitzer Max Hertel erzielte das Tor zum 4:0 per Elfmeter

Drei Generationen der A-Jugend sagen Dankeschön!

von Administrator
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Wie hier bereits zu lesen war wiederholten die A-Junioren am letzten Samstag Ihren Pokalerfolg aus der letzten Saison. Damit wurde der 3.Titel in der 3.Saison geholt. Ein Mann hat als Cheftrainer uns als Mannschaft geformt, kontinuierlich weiterentwickelt und den Ehrgeiz in uns geweckt den man benötigt um im Sport erfolgreich zu sein.
Sein Name: Marco Schwab!

 

Unterm Strich konnten wir mit Dir als Coach eine Meisterschaft mit Aufstieg in die Landesklasse (Saison 2018/19) sowie zwei Titel im Vogtlandpokal (Saison 2019/20 und Saison 2020/21) feiern.
Du hast uns stets akribisch auf jedes Match vorbereitet. Nach jeder Niederlage hast Du uns noch stärker zurückgebracht.
Das wir Dir dabei nicht immer mit Begeisterung folgten ist auch eine Wahrheit. Der Erfolg gab Dir aber stets Recht. Vor Titeln stehen nun mal viel Schweiß und auch so manche Quälerei.
Dafür möchten wir uns bei Dir Marco sowie bei Deinen Co-Trainern Steve Hädicke, Sven Eichhorn und Mike Naumann recht herzlich bedanken.
Ein Spieler der 2020 in seiner letzten Saison bei den Junioren zum Pokalerfolg in Treuen mit auf dem Platz stand, brachte es auf den Punkt in dem er Dich wie folgt beschrieb: „Der Kerl lebt den Fußball durch und durch!“
Viele von und hast Du über viele Jahr hinweg begleitet und andere von uns in kürzester Zeit als Neuzugänge im Team integriert.

Wir danken Dir für Deine ehrliche Arbeit, werden die legendären Feiern mit Dir nie vergessen und wünschen Dir für Deine weitere sportliche Karriere sowie im Privaten alles erdenklich Gute! Lass Dich nicht verbiegen und bleib wie Du bist!

 

Die A-Junioren des SV Merkur Oelsnitz 06 e.V.
der Geburtsjahre 2001, 2002 und 2003

5:1 Sieg! A-Junioren erneut Vogtlandpokalsieger

von Marco Schwab
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Mit einem am Ende souveränen 5:1 Erfolg wurden unsere A-Junioren im Vogtlandpokalfinale ihrer Favoritenrolle gegen den VfB Pausa gerecht und verteidigten den Titel aus dem Vorjahr.

Bei schwierigen Platzbedingungen und dem berühmt-berüchtigten Fritz-Walter-Wetter zeigte Merkur von Anpfiff weg, dass sie diesen Titel unbedingt gewinnen will. Dem 1:0 von Niklas Günther, der einen Abwehrschnitzer nach Abschlag unseres Torhüters ausnutzte und den Pausaer Keeper überlupfte, folgte in Minute 18 bereits das 2:0 nach einer Ecke. Torschütze im Nachsetzen war Roy Dölling. Pausa kam in der 36. Minute wie aus dem Nichts zum Anschlusstreffer, als man sich nach eigenem Freistoß einen unnötigen Konter einfing. Anschließend hatte der Underdog einige Minuten Oberwasser, aber Tim Spitzner sorgte mit dem Pausenpfiff nach dem besten Spielzug des Spiels für klare Verhältnisse. Er wurde von Kempin klasse bedient, vernaschte einen Abwehrspieler und schloss trocken ins rechte Eck ab.

Nach der Pause beherrschte man das Spiel und kam durch gute Angriffe immer wieder in die Gefahrenzone. Als eine Stunde gespielt war, stellte ein Eigentor nach Spitzner-Eckball die Weichen klar auf einen Erfolg für Oelsnitz. Mit frischen Kräften ließ man keine Chance des VfB mehr zu. Den Schlusspunkt zum 5:1 setzte widerum ein Eigentor, nachdem Spitzner klasse bedient wurde. 

Mit dem Schlusspfiff kannte der Jubel natürlich keine Grenzen. Kapitän Robert Ußfeller nahm wie schon im Vorjahr den Vogtlandpokal entgegen und bei der anschließenden Feier ließ man die gemeinsame Zeit gebührend Revue passieren. Ein Großteil dieser Mannschaft bescherte dem SVM in den vergangenen Jahren einige Titel, in Summe vier Aufstiege seit der D-Jugend und wird nun versuchen, im Männerbereich ihren Weg zu gehen! (MS) 

Dramatik pur mit glücklichem Ende für A-Junioren

von Marco Schwab
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135 Minuten Spannung, Dramatik, 13 Tore und zwei tapfer kämpfende Teams sahen die knapp 140 Zuschauer am Sonntag beim Pokalhalbfinale der A-Junioren zwischen dem SV Merkur und der SG Kürbitz. Wer meint im Fußball bereits alles gesehen zu haben, wurde an diesem Tag angesichts dieses wahnsinnigen Spielverlaufs eines Besseren belehrt.

Die Gäste aus Kürbitz gingen mit ihren ersten beiden Torschüssen 2:0 in Führung. Obwohl Oelsnitz vorher mehrere Chancen inklusive Aluminiumtreffer vergab, gelang durch zwei Standardsituationen der Ausgleich zum Pausenpfiff. Erst verwandelte Ußfeller einen an Spitzner verursachten Strafstoß souverän, ehe Günther mit einem traumhaften Freistoß aus 30 Metern den Ausgleich besorgte.
Der zweite Abschnitt begann furios. Nach einem langen Schlag rutschte der Ball zu Schiller durch, der zur erstmaligen Führung für den SVM einschob. Im Anschluss konterte Kürbitz zweimal bockstark über ihre linke Seite und drehte das Spiel wieder zu ihren Gunsten. Da waren gerade einmal vier Minuten im zweiten Abschnitt gespielt. In den nächsten Minuten erhöhten die an dem Tag äußerst effizienten Gäste durch zwei Distanztore auf 3:6. Zu diesem Zeitpunkt, mit noch etwa 30 Minuten zu spielen, schien auf Oelsnitzer Seite kaum noch jemand an einen erneuten Finaleinzug zu glauben. Mit einer absoluten Willensleistung gelang dem vom VfB Auerbach zurückgekehrten Marvin Enders der Anschluss zum 4:6. Nach fünf Wechseln und diversen taktischen Umstellungen, durch das Oelsnitzer Trainerduo, hatte man nun unglaublichen Zugriff auf die Partie und stellte Kürbitz minütlich vor immer größer werdende Probleme. In der 72. Minute erzielte Schamber mit einem weiteren Distanztor den überfälligen Anschlusstreffer und kurz vor Ende hielt Roth im 1 gegen 1 den Ein-Tore-Rückstand bärenstark fest. In der ersten von acht angezeigten Nachspielzeitminuten fiel dann der nicht unverdiente Ausgleich zum 6:6! Eine Ecke von Spitzner landete irgendwie auf dem Kopf von Ußfeller und wie auch immer dann im Netz – bahnbrechender Jubel auf Oelsnitzer Seite. Kurz vor Schluss hatte man sogar noch die Chance auf den direkten Einzug ins Finale, aber Kürbitz konnte einen Schuss von Günther auf der Linie klären und so ging es mit einem 6:6 in die Verlängerung. Nach der verletzungsbedingten Auswechslung (Gute Besserung!) des besten Kürbitzers Reinhold lief bei den Gästen nicht mehr viel zusammen. Doch auch Oelsnitz kam in der ersten Hälfte der Verlängerung nicht zwingend vor das Kürbitzer Gehäuse. Erst mit dem letztmaligen Seitenwechsel baute das Heimteam wieder Druck auf. Ußfeller mit Solo über links und er schweißt das Ding an die Latte – blankes Entsetzen – aber Enders setzt nach und sein Schussversuch wird von Ußfeller ins Tor gegrätscht, 7:6 - unglaublicher Jubel! Die letzten Minuten wurden schadlos überstanden und nun stehen die Oelsnitzer verdient im Pokalfinale.

Großes Kompliment an die Kürbitzer Spieler, die ebenfalls einen unglaublichen Kampf geliefert haben. An dieses Spiel wird sich aber hoffentlich jeder Oelsnitzer Kicker auch in ferner Zukunft noch erinnern, das war ein atemberaubendes Pokalhalbfinale, bei dem jeder über insgesamt 135 Minuten gekämpft, gelitten und sein Bestes gegeben hat. Glückwunsch und Danke Jungs! In zwei Wochen steht dann um 13 Uhr in Falkenstein das Pokalfinale gegen den VfB Pausa an. (SH)


P.S.: Neben den geschilderten Situationen gab es noch unzählige weitere Highlights (Alu-Treffer, Abseitstore, Gelb-Rote Karte für einen ausgewechselten Kürbitzer, etc.). Diese können im Liveticker auf fussball.de noch einmal nachverfolgt werden.

Nachwuchs hält sich online fit

von Marco Schwab
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Seit Anfang November befindet sich das Land im Lockdown und so ist es natürlich auch unseren Fußballern nicht möglich ihrem Hobby nachzugehen. Doch unser Jugendleiter Max Merkel fand für unseren Nachwuchs eine klasse Alternative. Für die A- und B-Junioren bietet Lukas Verderber - Spieler unserer 1. Männermannschaft und Sportstudent - einmal wöchentlich eine Mobilisations-, Kraft- und Stabi-Einheit via Livestream an. Dabei erklärt er den Nachwuchskickern zusätzlich welche Muskelgruppen angesprochen werden sollen und wofür diese wichtig sind. Die ersten beiden Einheiten waren erwartungsgemäß noch nicht übermäßig besucht, doch die Tendenz ist steigend.
Für die D- bis F1-Junioren konnte Merkel mit Felix Koppe einen externen lizenzierten Trainer gewinnen, der die jungen Fußballer vor allem im kognitiven Bereich schult und das Auspowern eher am Ende der Einheit altersgerecht geschieht. Die erste Einheit vergangenen Mittwoch war mit ca. 30 Teilnehmern schon ein voller Erfolg und wir freuen uns auf viele weitere Cyber-Trainings. Geplant ist das Onlinetraining bis zum Ende des Lockdowns.

Die Intention dahinter ist unseren jungen Fußballern in dieser schweren Zeit eine sportliche Betätigung bieten zu können. Dabei hoffen wir natürlich, dass das Angebot weiterhin rege genutzt wird. Und: Wir freuen uns natürlich zu einem noch ungewissen Zeitpunkt wieder mit allen auf dem Platz stehen zu können, gemeinsam Spaß zu haben, zu trainieren und im Trikot um Punkte kämpfen zu können. Wir sehen uns - zur Zeit online und bald wieder im Elstertalstadion. (MS)

Bild: Unsere Jüngsten wurden via Zoom von Felix Koppe in Sachen Kognition geschult

A-Junioren setzten Siegesserie fort

von Marco Schwab
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A-Junioren Kreisliga - 7. Spieltag
SV Merkur 06 Oelsnitz   -   SV Coschütz   13:1 (6:0)

Auch im 5. Saisonspiel konnten unsere A-Junioren siegreich vom Platz gehen. Gegen den SV Coschütz wurde es eine eindeutige Angelegenheit. Niklas Günther stellte mit einem Hattrick die Weichen frühzeitig auf Sieg. Tim Spitzner, erneut Günther und Kapitän Robert Ußfeller mit dem schönsten Tor des Tages erzielten noch vor der Pause die Tore 4 bis 6. Doch man wollte dranbleiben und Spielfreude zeigen. Im 2. Durchgang wurde das Torkonto auf 13 hochgeschraubt, mehrfach fielen die Tore durch klasse Spielzüge über die Außenpositionen. Besonders Dustin Reich setzte seine Mitspieler hierbei mehrfach gut in Szene. Je ein Doppelpack von Abwehrchef Fritz Kempin, dem eingewechselten Max Schiller und erneut Günther sowie einem Treffer von Tim Spitzner stand ein umjubelter Ehrentreffer der nie aufsteckenden Gäste entgegen. Nun steht man nach 4 Spielen mit der maximalen Ausbeute von 12 Punkten punktgleich mit Kürbitz an der Tabellenspitze, hat jedoch zwei Spiele weniger bestritten. Da die SpG Ellefeld/ Brunn seine Mannschaft zurückzog, fällt der 9:0 Erfolg leider aus der Wertung. (MS)

Bild: Niklas Günther zeigte auch am Sonntag seine Klasse und erzielte 6 Tore