Merkur enttäuscht zum Jahresausklang

von Steffen Windisch
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Oberlungwitzer SV   -   SV Merkur Oelsnitz   2:0 (2:0)

Merkur Oelsnitz  hat in der Landesklasse nach der wohl schlechtesten ersten Halbzeit mit nicht einer einzigen Torchance auf dem kleinen Kunstrasenplatz beim Aufsteiger in Oberlungwitz 0:2 verloren. Bei böigen Wind waren in erster Linie aggressives Zweikampfverhalten gefragt und da hatte der Gastgeber klare Vorteile.  Bei beiden Toren, einem satten Volleyschuss von der Strafraumgrenze und aus dem Gewühl heraus aus Nahdistanz, war Merkur-Keeper Frank Paetz chancenlos. Dass Torjäger Marcel Schuch nach einer guten halben Stunde ohne gegnerische Einwirkung mit einer Muskelverletzung vom Platz humpelte,  passte noch ins Bild. "Null Körpersprache", wetterte Co-Trainer Manuel Wunderlich beim Gang in die Kabine. Die zweite Hälfte konnte nur besser werden und wurde es auch. Oelsnitz war jetzt um den Anschlusstreffer bemüht, doch André  Zenner setzte erst einen Flachschuss und danach freistehend einen Kopfball neben den Pfosten.  Robert Hofmann fand zweimal im Oberlungwitzer Torhüter seinen Meister. Gegen Ende der Partie kam der Gastgeber wieder zu Möglichkeiten.  Paetz im Tor und dem Unvermögen der Stürmer war es zu verdanken, dass keine weiteren Tore mehr fielen. Trainer Jens Starke, der die mangelnde Einstellung als Grund für die Niederlage ausmachte, richtete trotzdem einige positive Worte an die Mannschaft: "Das beste heute ist noch das Ergebnis. Wir hätten noch zwei Stunden spielen können ohne Torerfolg. Dennoch können wir, die Rückrunde der letzten Saison inbegriffen, auf ein erfolgreiches Jahr zurück blicken. Bei etwas mehr Disziplin wären einige Punkte mehr möglich gewesen und wir könnten auf den dritten Platz schielen." Merkur geht auf Platz fünf liegend mit 24 Punkten in die Winterpause und hat damit die doppelte Anzahl an Punkten geholt, als vor einem Jahr.   (stwi)

Jahresabschluss in Oberlungwitz

von Steffen Windisch
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Oberlungwitzer SV - SV Merkur Oelsnitz / Sonntag, 13.30 Uhr

Am Sonntag bestreitet unsere Mannschaft auf dem Kunstrasen in Oberlungwitz das letzte Spiel in diesem Jahr und beendet damit die Vorrunde. Eine Hinrunde, die so oder so bedeutend besser ausfällt, als letztes Jahr. Doch dazu im Bericht nach dem Spiel mehr. Unsere Mannschaft strebt wie vor zwei Wochen beim 4:3 in Meerane wieder einen Sieg an, doch die Aufgabe dürfte keinen Deut leichter werden. Oberlungwitz ist mit zehn Punkten Rückstand auf Staffelsieger Reinsdorf-Vielau und hinter Steinpleis Werdau in der Westsachsenliga (Raum Zwickau) aufgestiegen, weil die beiden Erstplatzierten ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnahmen. Daher überrascht der 12. Platz mit 15 Punkten und auch das 0:0 vor zwei Wochen gegen Spitzenreiter Glauchau ließ aufhorchen. Zum Vergleich: Schlusslicht Klaffenbach wurde im Kreis Chemnitz mit 22 Punkten Vorsprung Meister und tut sich wesentlich schwerer. Trotzdem sollte Merkur mit einer konzentrierten Abwehrleistung - es müssen ja nicht immer drei Gegentore und mehr sein - drei Punkte einfahren.  (stwi)

Bild: Die Stammtisch-Experten hinter dem Chemnitzer Tor hatten letzte Woche in der zweiten Halbzeit sichtlich Spaß. Sehenswerte Spielzüge und Tore, aber auch die Runde Glühwein vom Präsident trugen dazu bei.

Merkur beendet das Heimspieljahr mit einem halben Dutzend

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - TSV IFA Chemnitz 6:1 (2:1)

Merkur Oelsnitz  hat im letzten Heimspiel in diesem Jahr den TSV IFA Chemnitz mit 6:1 bezwungen und sich auf Platz fünf in der Tabelle verbessert. Eine viertel Stunde war der Tabellenvorletzte die bessere Mannschaft und beeindruckte mit hoher Laufbereitschaft. Die Gäste spielten aggressiv, griffen früh an und gingen nach einen Abwehrfehler bereits in der zweiten Minute in Führung. Nach dem Hofmann, er köpfte völlig frei einen Eckball aus fünf Meter neben den Pfosten, den Ausgleich vergab, änderten sich die Kräfteverhältnisse mit zunehmender Spielzeit. Das 1:1 nach Flanke von Heydeck war eine Augenweide (36.). Ballannahme und Flachschuss aus der Drehung war eine typische Aktion von Schuch. Kurz vor der Pause stellte der gleiche Spieler mit einem ebenfalls sehenswerten Heber die Weichen auf Sieg (42.). Nach dem Seitenwechsel ließ der Gastgeber den Ball laufen und erspielte sich ein klares Übergewicht.  Persigehl mit einer Willensleistung im Liegen und Zenner mit seinem ersten Saisontor schraubten das Ergebnis auf 4:1.  Beim fünften Treffer gab es Szenenapplaus von den Zuschauern hinter dem Tor. Der eingewechselte Oehm, er kam für den glücklosen Torjäger Hofmann und übernahm auch gleich dessen Kapitänsbinde, zeigte eine überragende Einzelleistung.  Er ließ zwei, drei Gegenspieler auf engsten Raum stehen und vollendet schlitzohrig.  Den Schlusspunkt zum 6:1 war dann wieder Schuch vorbehalten. Damit setzte er sich gemeinsam mit Hofmann (beide 13 Tore) an die Spitze der Torjägerliste. Einziger Wermutstropfen am Ende war die rote Karte für Steinel (88.), der sich nach einem Foul zu einer leichten Tätlichkeit hinreißen ließ. Eine harte Entscheidung, aber durchaus vertretbar.  (stwi)

Bild: Auch wenn Merkur-Trainer Jens Starke im Hintergrund  etwas skeptisch drein schaut, Max Merkel machte wie die gesamte Mannschaft in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel.  (hasu)

Merkur erwartet IFA Chemnitz

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - TSV IFA Chemnitz / Sonntag, 14 Uhr

Am 14. Spieltag empfangen wir am Sonntag IFA Chemnitz zum letzten Heimspiel im Jahr 2019. Präsident Jürgen Geigenmüller meinte vor vier Wochen, er wäre mit 20 Punkten zufrieden in der Winterpause. Jetzt steht Merkur bei 21 Zählern und alles andere als drei weitere Punkte, würde im Merkur-Lager wohl keinen richtig zufrieden stellen. Die Gäste liegen mit einem Torverhältnis von 13:33 und sieben Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpfen gegen den Abstieg. Daher geht Oelsnitz als Favorit in die Begegnung und sollte dieser Rolle auch gerecht werden. Die Chemnitzer werden gegen die drittbeste Offensive erstmal versuchen die Null so lange wie möglich zu halten. Letzte Woche im Stadtderby gegen Fortuna (0:4) gelang dies immerhin knapp über eine Stunde. Und letzte Saison beim 0:0 in Oelsnitz taten sich die Schützlinge von Trainer Jens Starke auch schwer gegen IFA.   (stwi) 

Bild: Oliver Ketzel, hier beim Kopfball vergangene Woche in Meerane, ist mit seiner Dynamik und Zweikampfstärke eine feste Größe im Merkur Team. 

Sieben Tore in Meerane - "Schuchi" dreht auf und das Spiel

von Steffen Windisch
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Meeraner SV - SV Merkur Oelsnitz 3:4 (1:1)

Oelsnitz hat mit einem 4:3-Sieg in Meerane die erhofften drei Punkte eingefahren, sich aber das Leben selbst schwer gemacht. "Meine Nerven, ich habe wieder einige graue Haare mehr", so Trainer Jens Starke zu Präsident Jürgen Geigenmüller nach dem Spiel. Nach einer guten Anfangsviertelstunde ging Merkur nach elf Minuten in Führung. Ricardo Persigehl lief nach einem Alleingang auf den MSV-Keeper zu und verwandelte souverän. Doch nach einer halben Stunde kam ein Bruch ins Spiel und der Ausgleich durch Rudolph kurz vor der Pause hatte sich abgezeichnet. Und es kam noch schlimmer. Gleich nach dem Seitenwechsel ging der Gastgeber durch ein Eigentor von Oliver Ketzel (47.) in Führung und erhöhte durch Nierobisch gar auf 3:1 (56.).  Der MSV hatte aber damit sein Pulver verschossen und baute zunehmend ab. Es folgte der Gala-Auftritt von Marcel Schuch, der mit seiner bekannten individuellen Klasse dem Spiel eine erneute Wende gab. Mit einem Kopfball nach Eckball (62.) und einem Flachschuss gelang ihm der Ausgleich (67.). Und "Schuchi" setzte noch einen drauf. Mit einem klasse Antritt, selbst Präsident Geigenmüller war danach sprachlos, erlief er einen Ball und wurde vom MSV-Torhüter von den Beinen geholt. Da Dominic Oehm, verwandelte die letzten fünf Strafstöße, bereits ausgewechselt war, übernahm Kapitän Robert Hofmann wieder einmal die Verantwortung. Und "Hofe" schweißte den Ball in den Winkel und baute mit jetzt 13 Saisontoren seine Führung in der Torjägerliste aus. Nach dem Spiel hat Jens Starke der ganzen Mannschaft ein Kompliment gemacht: "Alle Achtung wie ihr euch nach dem Rückstand aufgerafft und als Team an einen Strang gezogen habt." Einen Spieler hervorzuheben ist nicht seine Art, denn die Mannschaft steht für den Coach im Mittelpunkt. Damit bleibt Merkur auf Platz sieben mit jetzt 21 Punkten.  (stwi)  

Bild: Robert Hofmann verwandelt sicher den entscheidenden Elfmeter zum 4:3-Endstand für Merkur Oelsnitz.

Merkur beim Meeraner SV

von Steffen Windisch
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Meeraner SV - SV Merkur Oelsnitz / Sonntag, 14 Uhr

Merkur will am Sonntag am 13. Spieltag der Landesklasse beim Meeraner SV mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten. "Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt. Ich bin mit der Leistung, vor allem mit der Abwehr, mehr als zufrieden. Nur mit dem Ergebnis nicht", so Trainer Jens Starke nach dem 0:0 gegen Rapid Chemnitz letzten Samstag. Auf dem Kunstrasen in Meerane muss aber diese Leistung wieder abgerufen werden. Der Angriff mit insgesamt 33 Toren und insbesondere Robert Hofmann (12 Treffer) und Marcel Schuch (8), sind immer für Tore gut. Der MSV verlor zwar zuletzt bei Fortuna Chemnitz 0:4, wurde aber unter Wert geschlagen. Das erste Gegentor fiel in der 79. Minute und danach wurde man aus gekontert. Der Gastgeber belegt in seinem zweiten Landesklasse-Jahr momentan mit 14 Punkten Rang zwölf. Zur Lage in der Liga: Absteiger Empor Glauchau führt mit 31 Punkten die Tabelle an. Vier Punkte zurück liegt Marienberg auf Platz zwei. Auch die folgenden Mannschaften aus Schneeberg, die drei Chemnitzer Vereine Germania, Fortuna und Rapid sind keine Überraschungen und wurden in der Spitzengruppe oder mindestens in der oberen Tabellenhälfte erwartet. Das gleiche trifft für unsere Mannschaft auf Platz sieben zu.  Am Tabellenende hat sich Aufsteiger Klaffenbach wohl mit einem einjährigen Gastspiel abgefunden. IFA Chemnitz als Vorletzter mit nur 7 Punkten überrascht, weniger Aufsteiger Mühltroff. Die Vogtländer haben mit einigen bemerkenswerten Ergebnissen aufhorchen lassen, aber mit acht Punkten bereits fünf Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den Stollberg belegt.   (stwi)