Gute Leistung mit drei Punkten belohnt

von Steffen Windisch
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Landesklasse / 26. Spieltag

SV Merkur Oelsnitz - FSV Motor Marienberg  3:2 (1:1)

Merkur Oelsnitz hat mit einem 3:2-Erfolg die Serie von 14 ungeschlagenen Spielen von Motor Marienberg beendet und drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geholt.. Das Spiel begann  turbulent. Bereits nach zwei Minuten wackelte das Netz und die Gäste hatten schon zum  Torjubel angesetzt. Doch der Ball von Torjäger Hamann (bisher 19 Tore) landete am Außennetz. Im Gegenzug scheiterte Schuch am FSV- Keeper. Danach köpfte Ketzel eine Persigehl-Ecke knapp neben das Tor. Nach 17 Minuten ging Merkur in Führung. Eine ins Zentrum abgewehrte  Bobach-Flanke hämmerte Persigehl unter den Querbalken. Schreiter gelang mit einem platzierten Flachschuss der Ausgleich (32.). Zwei Minuten nach der Pause verhinderte Merkur-Torwart Speri mit zwei Glanzparaden innerhalb einer Minute einen Rückstand. Anschließend köpfte Schuch eine Christl-Flanke freistehend in die Arme vom Marienberger Torhüter und wenig später verpasste er eine Eingabe nur um Zentimeter. Nach der erneuten Führung von Kapitän Persigehl (67.), Oehm und Schreiner lieferten die sehenswerte Vorarbeit, gelang dem Tabellendritten postwendend der Ausgleich. Nach einem weiten Einwurf senkte sich ein Kopfball von Werner als Bogenlampe ins lange Eck. Schuch tunnelte anschließend seinen Gegenspieler und stand alleine vor dem Tor und konnte sich die Ecke aussuchen. Doch Merkurs bester Torschütze zielte zu genau und zum Entsetzen seiner Mitspieler daneben. Bei der erneuten Führung (79.) aus Nahdistanz konnte "Schuchi"  nicht anders, als den Ball über die Linie zu bugsieren. Die Eingabe und Vorarbeit kam vom Spieler des Spiels  Persigehl. Co-Trainer Manuel Wunderlich nach der Partie: "Das war eine überragende Mannschaftsleistung gegen einen guten Gegner. Man hat gesehen welches Potenzial im Team steckt. Wir haben uns auch nach dem zweimaligen Ausgleich nicht aufgegeben und auf Sieg gespielt, der aufgrund der Anzahl von Chancen auch verdient ist."  (stwi) Bild: Mit seinem 17. Saisontor brachte Marcel Schuch (am Ball) seiner Mannschaft drei ganz wichtige Punkte.  (Harald Sulski)

Merkur vor hoher Hürde Marienberg

von Steffen Windisch
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Landesklasse - 26. Spieltag

SV Merkur Oelsnitz - FSV Motor Marienberg / Sonntag, 15 Uhr

Am Sonntag steht unsere Mannschaft beim Spiel gegen Marienberg vor einer hohen Hürde. Die Gäste sind seit 14 Partien ungeschlagen und wollen ihre Serie mit Sicherheit nicht in Oelsnitz beenden. Die Favoritenrolle ist damit klar vergeben, auch wenn der FSV zuletzt gegen Germania Chemnitz nicht über ein 0:0 hinaus kam. Merkur braucht Punkte um im Kampf um den Klassenerhalt auf Nummer sicher zu gehen. Nach zwei souveränen Siegen folgte letzte Woche ein Rückschlag, der so nicht unbedingt zu erwarten war. Nach 2:0-Führung unterlag man in Annaberg mit 2:4. Eine Erklärung für den Einbruch hatte niemand. Selbst Präsident Jürgen Geigenmüller war am Tag danach noch bedient und sprachlos. Daher kann gegen Marienberg nur die Devise "Wiedergutmachung" lauten. Auch, weil man schon im Hinspiel mit 0:2 unterlag.  (stwi)

Merkur kann im Abstiegskampf keinen Boden gut machen und unterliegt Annaberg

von Steffen Windisch
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Landesklasse West - 25. Spieltag
VfB Annaberg   -   SV Merkur 06 Oelsnitz   4:2 (2:2)

Merkur Oelsnitz hat in der Landesklasse beim Tabellendreizehnten VfB Annaberg mit 2:4 verloren und bleibt mit 28 Punkten auf Rang elf und in Abstiegsgefahr. Die Vogtländer erwischten einen Auftakt nach Maß und gingen bereits nach zwei Minuten in Führung. Marcel Schuch setzte sich auf der rechten Seite durch und hätte selbst abschließen können. Doch Merkurs bester Torschütze (16 Treffer) legte uneigennützig quer auf den besser postierten Ricardo Persigehl und der  ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen. Nach dem 2:0 in der 21. Minute schien Merkur den Gegner und das Spiel unter Kontrolle zu haben.  Erneut lief Schuch über die rechte Seite allen davon. Diesmal war  Dominic Oehm der Abnehmer aus Nahdistanz. Doch Annaberg gab sich nicht geschlagen und kam durch einen Doppelschlag noch vor der Pause zurück. Zweimal traf Schulze. Erst nach einem Ballverlust vor dem Strafraum (27), und dann mit einem Elfmeter (33.). Merkur Keeper Patrick Speri verließ etwas übermotiviert sein Tor und rannte beim Herauslaufen einen Gegenspieler um. Dabei blieb es bis zur Pause, obwohl auf beiden Seiten noch Chancen vergeben wurden. Die größte für die Gäste vergab Willi Schreiner. Nach dem Seitenwechsel drehte Annaberg erneut mit einem Doppelschlag (49./53.) die Partie. Gerlach war zweimal mit dem Kopf zur Stelle und nutzte die Abwehrschwächen. 51 Gegentore nach 25 Spieltagen zeigen auch in dieser Saison, wo bei Merkur die Schwachstelle liegt. Anschließend blieb das Aufbäumen aus und der Gastgeber vergab weitere Möglichkeiten für eine höhere Führung.  Ein enttäuschter Trainer Jens Starke: " Anstatt mit einer beruhigenden 2:0-Führung sicher weiter zu spielen, haben wir den Gegner mit unerklärlichen Fehlern wieder stark gemacht. Am Ende müssen wir noch froh sein, dass es nicht mehr Gegentore geworden sind." (stwi)

Merkur will Aufwärtstrend bestätigen

von Steffen Windisch
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Landesklasse 25. Spieltag

VfB Annaberg 09 - SV Merkur Oelsnitz / Sonntag, 15 Uhr

Nach zuletzt zwei Siegen und 10:0 Toren befindet sich Merkur im Aufwind. Der 10. Tabellenplatz - aktuell IFA Chemnitz - liegt nur noch einen Punkt entfernt und sollte das Ziel sein. Vielmehr geht aufgrund der Punktabstände in dieser Saison nicht mehr. Oelsnitz hat mit Annaberg noch eine Rechnung offen. Die 3:4-Niederlage im Hinspiel war im Herbst besonderes schmerzlich. Damals trafen Ketzel, Oehm und Penzel. Diese und andere unnötige Pleiten sind für die schlechte Heimbilanz verantwortlich. Nur 15 Punkte aus 12 Spielen sind bezeichnend. In den letzten beiden Partien stand die Abwehr um den wiedererstarkten Florian Heydeck jedoch sicher und strahlte Souveränität aus. Und die Offensive um Marcel Schuch, auch wenn zwei verschossene Elfer dabei waren, lief zur Hochform auf. Besonders augenscheinlich:  Der von der Abwehr ins Mittelfeld beorderte Kapitän Ricardo Persigehl zeigte ungeahnte Torjägerqualitäten. Er traf zuletzt jeweils zweimal und war an vielen weiteren guten Offensivaktionen beteiligt. Im Bild umspielt er beim letzten Heimspiel den Gelenauer Keeper und schiebt anschließend zum zwischenzeitlichen 3:0 ein.  (stwi)

 

 

Halbes Dutzend gegen Gelenau

von Steffen Windisch
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Landesklasse West - 24. Spieltag
SV Merkur Oelsnitz   -   BSV Gelenau   6:0 (4:0)

Tore: 1:0/3:0 Persigehl (18./36), 2:0 Bobach (29.), 4:0/5:0 Schuch (43./50), 6:0 Oehm (FE/89.).

Merkur Oelsnitz hat sich mit einem 6:0-Sieg gegen den BSV Gelenau auf Platz elf in der Tabelle verbessert. Das Spiel begann aber für den Gastgeber genau so wie es vor einer Woche bei Ifa Chemnitz endete. Nach Foul an Ricardo Persigehl (3.) trat Marcel Schuch zum Elfmeter an und scheiterte am Gelenauer Keeper. Persigehl eröffnete danach den Torreigen mit einem Schuss aus 18 Meter. Der Ball schlug flach und scharf im Gästetor ein (18.). Nur zwei Minuten später lief Willi Schreiner nach dem bis dahin besten Spielzug auf das Tor zu und zielte knapp daneben. Nach knapp einer halben Stunde folgte der nächste sehenswerte Treffer. Vincent Bobach, vor der Saison aus Weischlitz gekommen, traf mit seinem ersten Tor für Oelsnitz von der Strafraumgrenze halbhoch in die Maschen. Auch die beiden folgenden Tore zum 4:0-Halbzeitstand waren in der Entstehung ähnlich. Zunächst lief Persigehl alleine auf den Gelenauer Torwart zu, umspielte ihn und schob überlegt ein (36.). Danach machte es ihm Schuch nach (43.).  Zwei Minuten nach Wiederanpfiff schob der gleiche Spieler erst das Leder am langen Pfosten vorbei und wenig später nach glänzender Vorarbeit von Persigehl zum 5:0 über die Linie. Was folgte war eine halbe Stunde Leerlauf. Der harmlose Tabellenvorletzte beschränkte sich auf das Verteidigen - Merkur-Keeper Patrick Speri musste nicht einen Ball halten - und der Gastgeber fand keine spielerischen Mittel mehr. Nachdem Schreiner über den Querbalken schoss (85.) wurde Persigehl in der vorletzten Minute erneut von den Beinen geholt. Diesmal schnappte sich Dominic Oehm das Spielgerät und verwandelte den Elfer bombensicher. Trainer Jens Starke: "Wir haben den Gegner ernst genommen und von Anfang an Druck aufgebaut. Gelenau hätte sich nicht beschweren können, wenn sie noch zwei, drei Tore mehr kassiert hätten."  (stwi)

Bild: Die Mannschaft gratulierte nach dem Spiel Thomas "Thomy" Sesselmann zum Geburtstag. Der langjährige Mannschaftsleiter des VFC Plauen betreut aktuell die Bundesliga-Junioren vom VfL Wolfsburg, unterstützt seit einiger Zeit Merkur und feierte am Samstag seinen 60. Ehrentag.

 

 

 

Merkur will und muss gegen Gelenau nachlegen

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - BSV Gelenau / Sonntag, 15 Uhr

Die Gäste aus Gelenau sind mit acht Punkten abgeschlagen Vorletzter und haben dieses Jahr noch keinen Punkt geholt. Doch Merkur-Trainer Jens Starke ist lange genug im Geschäft und weiß, dass man gerade solche Teams die nichts mehr zu verlieren haben, nicht unterschätzen sollte. Für Oelsnitz läuft die Rückrunde positiv. Mit 13 Punkten aus acht Spielen hat man schon einen mehr geholt als in der Hinrunde. "Uns hängt die schwache Vorrunde immer noch nach", so Trainer Starke, der seine Mannschaft nicht groß motivieren muss. Denn mit einem Sieg könnte Merkur sich um den entscheidenden Tabellenplatz verbessern, vorausgesetzt Treuen holt keinen Punkt.  (stwi)