Nullnummer gegen IFA Chemnitz

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - TSV IFA Chemnitz 0:0

 Beide Mannschaften hatten nach der Nullnummer etwas Zählbares am Ende in der Hand und das geht so in Ordnung. Es wurde vor 80 Zuschauern das zu erwartende zähe Spiel, ohne große Höhepunkte auf spielerisch überschaubaren Niveau, da auf beiden Seiten zahlreiche Stammkräfte fehlten. Nach einem Einwurf zum Gegner tauchte der Chemnitzer Akachukwu in der 13. Minute frei vor unserm Keeper auf und scheiterte. Drei Minuten vor der Pause traf auf der anderen Seite dies nach einem schnell ausgeführten Freistoß auch auf Marcel Schuch zu, dessen Schuss ebenfalls abgewehrt wurde. Nach dem Seitenwechsel hatte Merkur mehr Spielanteile, aber die Torgefahr bleib aus, weil vieles im Spielaufbau Stückwerk war oder oft mit weiten und hohen Bällen agiert wurde. Erst mit der Einwechslung von Lukas Prang - er feierte sein Pflichtspieldebüt - und der offensiveren Ausrichtung von Abwehrchef Ricardo Persigehl kam etwas mehr Schwung in unser Spiel. Jetzt war ersichtlich, dass das Team seinem Trainer Jens Starke zum Geburtstag einen Sieg schenken wollte. Ein Schuss wurde vor der Linie geklärt und ein zweiter ging knapp daneben. Am Ende gab es noch eine Schrecksekunde. Merkur-Keeper Daniel Thoß ließ nach einer beschäftigungslosen 2. Halbzeit eine hohe Flanke aus den Händen gleiten, doch der Schuss von IFA-Kapitän Klein-Heinzmann wurde gerade so zu Ecke geblockt. (St. Windisch)

Bild: Auch Oliver Ketzel hatte gegen die vielbeinige IFA-Abwehr einen schweren Stand und blieb mit seinen Schussversuchen hängen.

Merkur empfängt TSV IFA Chemnitz

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - TSV IFA Chemnitz (Sonntag, 15 Uhr)

Am Sonntag erwarten wir mit IFA Chemnitz eine alteingesessene Bezirksliga- beziehungsweise Landesklasse- Mannschaft. Mit einem Sieg könnten Oelsnitz mit aktuell 10 Punkten gleichziehen in der Tabelle mit den Gästen. Doch dies wird ein schweres Unterfangen. Merkur Trainer Jens Starke war vorige Woche vor dem Pokalspiel und auch danach gegen Eilenburg alles andere als zum Scherzen aufgelegt. Grund: zu den Langzeitverletzten kamen weitere Ausfälle dazu. Und an der prekären Lage dürfte sich nicht viel geändert haben. Daher machen zumindest die Leistungen Mut, denn die waren beim Spitzenreiter in Rabenstein und im Pokal ansprechend. Beim letzten Aufeinandertreffen Ende April gelang uns in Chemnitz ein 4:2-Sieg. Allerdings die damaligen Torschützen Zenner (2), Nguyen Tan und Hofmann zählen zu den Langzeitverletzten. Hoffen wir, dass trotz der Umstände etwas Zählbares im Elstertalstadion bleibt, denn die Abstände in der Tabelle nach unten sind gering. (St.Windisch) 

Eilenburg im Pokal eine Nummer zu groß

von Steffen Windisch
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Trotz der 0:5-Pleite im Sachsenpokal gegen den FC Eilenburg, hat sich Merkur ohne sechs Stammspieler teuer verkauft und mit erhobenen Kopf den Platz verlassen. Der Oberligist ging bereits nach acht Minuten in Führung und man konnte schlimmeres befürchten. Doch der Gastgeber hielt kämpferisch und läuferisch im Rahmen seiner Möglichkeiten dagegen. Marcel Schuch wurde Mitte der ersten Halbzeit vom Torhüter von den Beinen geholt und bekam den klaren Elfmeter. Der Gefoulte, eigentlich ein sicherer Schütze, entschied sich für eine Ecke, schoss flach und platziert, doch der Eilenburger Keeper ahnte dies und reagierte großartig. Weinig später lenkte er noch einen Persigehl-Freistoß über die Latte und hatte danach Glück, dass ein Niemann-Schuss an die Latte prallte. Es hätte durchaus zur Halbzeit 1:1 stehen können. Aber nur sieben Minuten nach dem Seitenwechsel fiel bereits das 2:0 und damit die Entscheidung. Vincent Bobach hatte noch ein Chance. Sein Schuss von der Strafraumkante ließ der Keeper durch die Hände gleiten, aber er erwischte den Ball gerade noch auf der Torlinie. Nach gut einer Stunde wurde vor 200 Zuschauern der Zwei-Klassen-Unterschied deutlich und die Gäste schraubten das Ergebnis in die Höhe. Auch sie verschossen noch einen Elfer. Bester Merkur-Spieler war an diesem Sonntag Torhüter Daniel Thoß, der weitere Gegentreffer verhinderte und gewohnt Ruhe ausstrahlte.  (St. Windisch)

3. Runde im Landespokal gegen FC Eilenburg

von Steffen Windisch
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3. Runde im Wernesgrüner Sachsenpokal

SV Merkur Oelsnitz - FC Eilenburg  (Sonntag, 14 Uhr)

 Am Sonntag empfängt Merkur den FC Eilenburg im Pokal und ist krasser Außenseiter. Und dies aus zweierlei Hinsicht. Zum einen spielen die Gäste in der Oberliga aktuell eine gute Rolle und belegen mit 10 Punkten den neunten Platz. Wir haben ebenfalls 10 Punkte, nur zwei Klassen tiefer und müssen zudem auf einige Leistungsträger verzichten. In Eilenburg herrschte nach der Auslosung großer Optimismus über einen aus ihrer Sicht machbaren Gegner und erneut aus der Landesklasse West, nachdem man zuvor in Thalheim mit 6:0 keine Mühe hatte. Bei den Gästen wird man sicherlich schon der Auslosung für die nächste Runde entgegenfiebern und auf ein Heimspiel hoffen. Dann vielleicht gegen einen namhafteren Gegner und die Wahrscheinlichkeit wird von Runde zu Runde immer größer. Allerdings ist unsere Bilanz gegen Eilenburg noch positiv. Beim ersten Aufeinandertreffen feierten wir unseren ersten Landesliga-Sieg in der Vereinsgeschichte. Am 2. Spieltag (13. August 2011) siegten wir in Eilenburg durch Tore von Hofmann, Gorschinek, Hirsch und Matthes 4:3. Beim Rückspiel auf Oelsnitzer Kunstrasen am 25. 2. 2012 traf Hirsch zum Endstand von 1:1. Ein Duell auf Augenhöhe ist dieses mal nicht zu erwarten. Es geht allein darum sich mit einer ordentlichen Leistung dem Heimpublikum zu präsentieren und so lange wie möglich dagegen zu halten.

Starke Leistung bleibt leider unbelohnt

von Steffen Windisch
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SG Handwerk Rabenstein - SV Merkur Oelsnitz 2:1 (1:1)

 Unsere Mannschaft hat heute in einem guten Landesklasse-Spiel bei Spitzenreiter SG Handwerk Rabenstein mit 1:2 verloren. Es war spielerisch und kämpferisch die beste Saisonleistung gegen einen starken Gegner. Dazu kam noch eine tolle Moral, denn man kämpfte mit viel Einsatz bis zum Schlusspfiff um den Ausgleich. Mit dem ersten Angriff ging Merkur in Führung (8.). Schreiner zog trocken mit seinem schwächeren linken Fuß von der Strafraumgrenze ab und überraschte nicht nur den Rabensteiner Keeper, sondern auch seine Mitspieler. Es war bereits sein 5. Saisontreffer für den Mittelfeldspieler, der früher als Stürmer im Nachwuchs Tore am Fließband schoss. Danach erhöhte der Gastgeber den Druck und unser Keeper Thoß reagierte zweimal großartig. Der Ausgleich nach knapp einer halben Stunde fiel kurios. Ein Eckball landete ohne große Zwischenberührung im Netz. Kurz vor der Pause gab es die Doppelchance zur erneuten Führung durch Schreiner und Bobach. Acht Minuten nach dem Seitenwechsel ging Rabenstein in Führung nach einem Freistoß und einer erneut unübersichtlichen Situation vor unserem Gehäuse. Bei einem Schuss an die Lattenunterkante hatten wir später Glück. Doch Oelsnitz kämpfte unverdrossen weiter und wollte den Ausgleich. Aber im Abschluss war das Momentum diesmal nicht auf unserer Seite. Bobach, der nach Anfangsproblemen von Woche für Woche besser wird, scheiterte ebenso am Pfosten, wie später Schuch. Schade, ein Punkt wäre verdient gewesen und das sahen auch die Gastgeber so, die von ihrem stärksten Gegner bisher sprachen. Nächste Woche ist Punktspielpause. Im sächsischen Landespokal empfangen wir Oberligist FC Eilenburg.

Gibts wieder ein Spektakel in Rabenstein?

von Steffen Windisch
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Landesklasse West: 7. Spieltag

SG Handwerk Rabenstein - SV Merkur Oelsnitz / Sonntag, 15 Uhr

 Am Sonntag reist unsere Mannschaft zum Tabellenführer nach Chemnitz und hat im Sportpark Rabenstein eine hohe Hürde zu bewältigen. Die Heimmannschaft, von Experten schon vor der Saison als Meisterschaftskandidat gehandelt, wurde ihrer Rolle bis jetzt gerecht und ist mit einem Remis und fünf Siegen ungeschlagen. Das Team von Coach André Stöhr hat pro Spiel im Schnitt nur ein Gegentreffer kassiert. Im Vergleich: Wir haben dagegen einen Schnitt von 2,5 Tore. Da aber auf unsere Stürmer wieder Verlass ist, liegen wir mit 10 Punkten und Platz sechs in dem Bereich der Tabelle, der unseren Erwartungen entspricht. 18 erzielte Tore sind bis jetzt der absolute Spitzenwert in der Landesklasse West. Bei vielen Beteiligten sicher unvergessen das letzte Spiel am 16. Juni. Am letzten Spieltag der letzten Saison trennte man sich 6:6 und Robert Hofmann erzielte alle Tore. Eine Wiederholung ist so oder so ausgeschlossen. "Hofe", der bereits in den ersten drei Spielen wieder dreimal traf, wird wegen eines Meniskusschadens dieses Jahr nicht mehr spielen. Nach André Zenner der zweite herbe Verlust. Also müssen andere in die Bresche springen und Maximilian Röhling hat am Mittwoch nach seiner Einwechslung und den beiden Toren gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Mit einem Punkt könnte Merkur auch dieses mal wieder leben, ein 1:1 oder 2:2 würden aber auch reichen.