Merkur will beim neuen Tabellenführer für eine Überraschung sorgen

von Steffen Windisch
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Spielvorschau:

BSC Rapid Chemnitz - SV Merkur Oelsnitz / Sonntag, 15 Uhr

Nachdem der SV Merkur Oelsnitz in der Landesklasse zuletzt immer mit der Favoritenrolle leben musste, reist man am Sonntag als klarer Außenseiter nach Chemnitz. Rapid ist nach dem 4:0 im Nachholspiel am Himmelfahrtstag gegen Lichtenstein neuer Tabellenführer und hat jetzt zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger Reichenbacher FC. Und das ist nicht übertrieben, auch wenn die Vogtländer als Tabellenvierter antreten. Aber die Fakten sprechen klar für den Meisterschaftsanwärter, der mit 58 Treffer die meisten in der Liga erzielt und mit zehn die wenigsten kassiert hat. Vor dem Gipfeltreffen vorletzte Woche beim Reichenbacher FC (0:0) feierten die Chemnitzer 10 Siege in Folge und der Vorsprung zu Merkur beträgt 17 Punkte. Dazu kommt noch die hohe Niederlage in der Vorrunde. Beim damaligen 1:5 traf der Führende der Torschützenliste Robin Hölzel (21 Tore) gleich vierfach. Auch Oelsnitz hat die letzten neun Spiele - darunter sieben Siege - nicht verloren, aber die Leistungen zuletzt gegen keinesfalls Spitzenmannschaften ließen zu wünschen übrig. (stwi)

Bild: Die beiden Trainer Manuel Wunderlich (vorn) und Thomas Sesselmann wissen, dass sich ihre Schützlinge beim BSC Rapid deutlich steigern müssen im Vergleich zu den letzten Spielen. Ansonsten könnte eine Wiederholung vom Hinspielresultat drohen. 

Das zweite 1:1 in Folge - "Hofes" Führungstor erneut zu wenig

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - SV Tanne Thalheim  1:1 (1:0)

Unsere Mannschaft musste sich am 18. Spieltag in der Landesklasse mit einem 1:1-Unentschieden gegen Tanne Thalheim zufrieden geben und verweilt weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz. Damit bleibt Merkur nach sieben Siegen und zuletzt zwei Remis seit Ende Oktober ungeschlagen, aber das war neben der starken Leistung von Torhüter Daniel Thoß fast das einzige Positive an diesem Nachmittag. Nach acht Minuten scheiterte Wild am Thalheimer Torwart und hatte die erste Chance im Spiel. Danach  machte es sein Sturmpartner Hofmann besser und erzielte die Führung (21.). Nach einem Kopfballduell von Schuch landete der Ball beim Torjäger, der mit Außenrist den Thalheimer Keeper tunnelte. Die Führung zum Pausenpfiff war aber durchaus glücklich. Bei Schüssen von Kretztschmar und Barthold zeigte Merkur-Keeper Thoß zwei klasse Paraden und er hatte  auch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, als Groschopp nur den Pfosten traf. Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Gesamtbild. Die Gäste spielte den besseren Fußball und scheiterten nach gut einer Stunde und einem gekonnten Spielzug erneut an Thoß. Als die zahlreichen Thalheimer Anhänger schon anfingen zu verzweifeln wegen der Abschlussschwäche, fiel doch noch der Ausgleich durch Woidtke (68.). Danach gab es noch für beide Mannschaften Möglichkeiten zum Torerfolg. Wild traf den Außenpfosten und der eingewechselte Enders schloss überhastet ab und schoss neben das Tor. Der Thalheimer Trainer Rene Wendler sprach danach von einem guten Spiel seines Teams und zwei verlorenen Punkten: "Vor dem Anpfiff hätte ich aufgrund der Historie und der Tabellensituation das Ergebnis glatt unterschrieben, aber jetzt ist bei uns keiner zufrieden. Wegen der Chancenverwertung und das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, stehen wir halt nur auf Platz neun." Merkur Trainer Thomas Sesselmann will das Spiel erstmal analysieren: "Im Moment weiß ich nicht warum wir so gehemmt wirken. Wir treffen viele falsche Entscheidungen und kommen nicht in den Spielfluss. Der Gegner hatte heute mehr Struktur im Spielaufbau und war uns überlegen."  (stwi)

Bild (Archiv): Robert Hofmann brachte seine Mannschaft zwar in Führung, für den erhofften Heimsieg hat der eine Treffer allerdings nicht gereicht.

Platz drei im Visier - Merkur empfängt Tanne Thalheim

von Steffen Windisch
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Vorschau: Landesklasse 18. Spieltag

SV Merkur Oelsnitz - SV Tanne Thalheim / Sonntag, 15 Uhr 

Nach zweiwöchiger Pause empfängt am Sonntag der Tabellenvierte SV Merkur Oelsnitz am 18. Spieltag in der Landesklasse mit dem SV Tanne Thalheim eine Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft. Die Thalheimer liegen nach der letzten 0:2-Heimpleite gegen Reichenbrand mit 17 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz und somit nur zwei Plätze vor den Abstiegsrängen. Beim Gastgeber haderte man zuletzt nach sieben Siegen in Folge und dem 1:1 in Auerhammer mehr mit der eigenen Leistung und der mangelnden Chancenverwertung, als mit dem Ergebnis. Trainer Thomas Sesselmann weiß, wo er den Hebel ansetzen muss: "Ich werde jetzt nicht alles schlecht reden, denn man muss immer bedenken, dass die Gegner wie letztens Auerhammer auch kämpfen und Fußball spielen können. Wir müssen aber auf jeden Fall im läuferischen und spielerischen Bereich zulegen. Ich hoffe, dass wir das am Sonntag vor unserem Heimpublikum hin bekommen." Beim 4:2-Sieg im Hinspiel trafen für die Sperken Baumann, Hofmann und zweimal Persigehl. Der Doppeltorschütze wird allerdings diesmal wegen einer gelb-roten Karte fehlen. (stwi)

Siegesserie gerissen - Schuchs Tor reicht nur zum Remis

von Steffen Windisch
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SV Auerhammer - SV Merkur Oelsnitz  1:1  (0:1)

 

Merkur Oelsnitz musste nach sieben Siegen  in der Landesklasse sich beim 1:1 in Auerhammer mit einem Punkt zufrieden geben. Bereits nach fünf Minuten verpasste Philipp Wilson die frühe Führung für die Vogtländer. Sein Kopfball strich um Zentimeter am Torwinkel vorbei. In der 18. Minute nutzte dann Marcel Schuch seine ganze Erfahrung und erzielte das Tor zum 1:0 für Merkur. Der Stürmer profitierte von einem schlechten Stellungsspiel seines Gegenspielers, setzte geschickt seinen Körper ein und verwandelte frei vor dem Tor souverän. Drei Minuten später wurde es Trainer Thomas Sesselmann zu heikel und er nahm Maximilian Röhling vom Feld, da dieser nach mehrmaligen übermotivierten Fouls am Rande eines Platzverweises wandelte.  Ansonsten sahen die 105 Zuschauer eine umkämpfte aber zerfahrene erste Hälfte, ohne nennenswerte Höhepunkte. Und die zweite Halbzeit begann wie die erste. Diesmal kratze der Auerhammer Colditz einen Schuss von Nils Winkler von der Torlinie. Diese Tat war umso bemerkenswerter, da im Tor der Gastgeber ein Feldspieler stand, der noch dazu zu den kleineren Akteuren auf dem Platz gehörte, da beide Torhüter verletzt waren. Der Ausgleich war dagegen eine Augenweide. Nguyen Hoang zirkelte einen Freistoß von der linken Strafraumecke ins linke Dreiangel (56.). Merkur Keeper Toni Lohse war zwar noch am Ball, aber letztendlich chancenlos. "Kein gutes Spiel von uns", so ein Zwischenfazit von Merkur Präsident Jürgen Geigenmüller Mitte der zweiten Halbzeit. Es blieb am Ende beim 1:1, weil Schuch und Robert Hofmann auf Oelsnitzer und Polusik und Hänel auf der Auerhammer Seite noch Chancen ausließen. Nach dem Schlusspfiff feierten die "Hammers" den einen Punkt wie einen Sieg, während die Oelsnitzer Spieler mit hängenden Köpfen vom Kunstrasen gingen. In zwei Wochen gegen Thalheim wird Ricardo Persigehl fehlen, da er kurz vor dem Abpfiff mit einer gelb-roten Karte vom Platz gestellt wurde. Wie sein Präsident, war auch Merkur Trainer Thomas Sesselmann nach der Partie enttäuscht. "Schade, ich hätte gerne die Serie noch etwas ausgebaut. Aber wir hatten heute kaum Zugriff auf das Spiel. Dazu kam fehlende geistige und körperliche Frische. Und wenn ich schon weiß, dass beim Gegner kein richtiger Torwart im Kasten steht, dann muss ich mehr schießen. Auch unsere Eckbälle und Freistöße waren nicht gut. Das Ergebnis geht so auf jeden Fall in Ordnung." (stwi)

Bild: Kapitän Robert Hofmann war nach vier Wochen erstmals wieder auf dem Platz und rackerte wie gewohnt unermüdlich. Aber auch er hatte einen schweren Stand gegen die zweikampfstarke und vielbeinige Abwehr der Gastgeber.   Foto. (J. Geigenmüller)

Hält Merkurs Serie auch in Auerhammer?

von Steffen Windisch
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SV Auerhammer - SV Merkur Oelsnitz / Sonntag, 15 Uhr

Am Sonntag geht die Reise von Merkur Oelsnitz in der Landesklasse am 17. Spieltag nach Aue. Während im etwa 2 Kilometer entfernten Erzgebirgsstadion der SV Werder Bremen um den Wiederaufstieg in die Bundesliga kämpft, will Merkur beim SV Auerhammer seine Siegesserie ausbauen. Und die Chancen stehen nicht schlecht beim Aufsteiger aus dem Erzgebirgskreis. Zum einen haben die "Hammers" mit 18 Punkten auf Platz 9 liegend, dieses Jahr eine Bilanz von vier Niederlagen und nur einem Sieg (2:1 beim Drittletzten Stollberg) vorzuweisen und zum anderen mit 17 erzielten Toren den schlechtesten Wert in der Liga. Dazu kommt, dass Oelsnitz nach zuletzt zwei Heimpartien auf Rasen wieder auf Kunstrasen antreten darf. Und genau auf diesen hat die Mannschaft von Trainer Thomas Sesselmann dieses Jahr gegen Schneeberg, in Reichenbrand und  bei Lok Zwickau ihre besten Leistungen abgerufen. Dennoch erwartet Sesselmann, er feierte unter der Woche seinen 63. Geburtstag, keine leichte Aufgabe: "Wir dürfen den Gegner keinesfalls unterschätzen, müssen von Anfang an leidenschaftlich agieren und die Heimelf unter Druck setzen. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir was mit nehmen. Ein Lob geht an die Mannschaft für die tolle Serie. Am Aufgebot wird sich zur Vorwoche kaum was ändern." Das Hinspiel endete 0:0. Damals biss man sich an der kampfstarken Gästeabwehr die Zähne aus. Es war neben dem 0:3 gegen Reichenbach das einzige Spiel ohne eigenen Torerfolg.   (stwi)

Bild: Robert Ußfeller, hier klärt er letzten Sonntag vor einem Klaffenbacher Angreifer, hat die letzten vier Partien komplett durchgespielt und sich mit guten  Leistungen als linker Verteidiger einen Stammplatz erkämpft.  (Foto: J. Geigenmüller)

Merkur setzt einmalige Serie fort - Wild mit Doppelpack

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - FSV Grün-Weiß Klaffenbach  2:0 (0:0)

Der SV Merkur Oelnitz hat zum Rückrundenauftakt in der Landesklasse mit einem 2:0 gegen Grün-Weiß Klaffenbach den siebten Sieg in Folge gefeiert und nach der Winterpause alle sechs Spiele gewonnen.  Das ist nach dem Aufstieg im Jahr 2016 eine einmalige Erfolgsgeschichte. Über die erste Halbzeit kann man aber getrost den Mantel des Schweigens hüllen. Die 110 Zuschauer sahen keine Torchancen, kaum Spielzüge und wenig Tempo bei beiden Mannschaften. Nach der Pause kam der Gastgeber besser in die Partie und agierte mit mehr Elan. Die Führung gegen den Tabellenvorletzten nach gut einer Stunde bahnte sich an und war eine Co-Produktion zweier früherer Auerbacher Regionalligaspieler. Marcel Schuch zog mit einem Dribbling drei Gegenspieler auf sich und hatte dann die Übersicht den frei stehenden Danny Wild zu bedienen.  Der wiederum blieb im Duell mit dem Klaffenbacher Keeper cool und tunnelte diesen. Eine Viertelstunde später erzielte erneut Wild mit einem überlegten Schuss das 2:0. Bei diesem Ergebnis blieb es letztendlich, weil Nils Winkler, Schuch und Wild gegen sich tapfer wehrende Gäste weitere Möglichkeiten vergaben.  Thomas Sesselmann war in erster Linie mit dem Ergebnis zufrieden: "Was zählt ist erstmal einzig und allein unsere sagenhafte Serie.  Wie schon letzte Woche gegen Mühltroff, der Gegner heute war stärker, haben wir im spielerischen Bereich jede Menge Luft nach oben und daran müssen wir arbeiten", so der Merkur Trainer in seiner Nachbetrachtung.  (stwi)