Niederlage in letzter Sekunde

von Marco Schwab
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Landesklasse 19. Spieltag
Reichenbacher FC   -   SV Merkur Oelsnitz 1:0  (0:0)

Tor: Dathe (90. +2)

Als Schiedsrichter Romano Wehner noch zwei Minuten Nachspielzeit anzeigte, glaubte keiner mehr an einen Sieger.  Und den hatte eigentlich in einem Landesklasse-Spiel auf niedrigen Niveau bei widrigen Bedingungen auch keiner verdient. Doch nach einer unübersichtlichen Situation segelte eine Flanke von der rechten Seite in den Merkur-Strafraum und der zwei Minuten davor eingewechselte Dathe setzte am zweiten Pfosten völlig blank stehend per Kopf den Lucky Punch. Unglücklicher kann man ein Spiel nicht verlieren. Der Gastgeber war in Halbzeit eins das etwas bessere Team und hatte zweimal durch Kühn die Führung auf dem Fuß. Erst scheiterte er nach einer missglückten Rückgabe an Keeper Daniel Thoß (15.) und später mit einem Kopfball knapp neben das Tor (32.). Merkurs einzige Chance war erst eine Minute vor der Pause. Vincent Bobach, schön über die linke Seite frei gespielt, schloss überhastet ab. Auch nach dem Seitenwechsel  blieben Torszenen rar, stattdessen flog  der Ball öfters auf beiden Seiten über die Fangnetze. Oelsnitz steigerte sich kämpferisch und agierte auf Augenhöhe. Zwei Freistöße waren die Höhepunkte. Den von Kühn parierte Thoß und auf der anderen Seite hämmerte Sven Baumann ein "Geschoss" an die Querlatte. Auf Merkur-Seite wähnte man den einen Punkt schon sicher und mehr wäre an diesem Tag auch nicht drin gewesen, bis eben die Nachspielzeit anbrach und das Unheil seinen Lauf nahm. Nächste Woche ist spielfrei und danach gegen Thalheim aufgrund der Tabellenkonstellation ein Sieg schon fast Pflicht. (stwi)

Merkur zu Gast beim Reichenbacher FC

von Steffen Windisch
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Reichenbacher FC - SV Merkur Oelsnitz / Sonntag, 15 Uhr

Am Sonntag steigt im Reichenbacher Stadion "Am Wasserturm" das mit Spannung erwartete Derby zwischen Merkur Oelsnitz und dem Reichenbacher FC. Es wird für die Gäste eines der schwierigsten Spiel der Saison. Beim Gastgeber, der vergangenen Sonntag beim überraschenden 2:0-Sieg bei Germania Chemnitz gleich neun Spieler aus der letztjährigen Landesliga-Saison  aufbot, sitzt der Stachel von der 1:4-Hinspielpleite noch tief. Damals befand sich der  Absteiger allerdings in einer Schwächephase.  Auch Merkur überraschte zuletzt beim 2:0 gegen den Tabellenzweiten Fortuna Chemnitz. Die Mannschaft von Trainer Jens Starke überzeugte kämpferisch und war gut eingestellt. Und diese Tugenden werden auch weiterhin im Abstiegskampf und gerade am Sonntag gefragt sein. RFC-Coach Gorschinek wollte im Gegensatz zu seinen Gegenüber Starke lieber auf dem Rasenplatz spielen und erhoffte sich dadurch Vorteile vor allem im spielerischen Bereich. Doch die Partie wurde Freitag aufgrund der Wetterlage nun doch auf den Kunstrasen verlegt. Bei beiden Teams stehen zwei Stürmer im Fokus, die vor drei Jahren noch gemeinsam für den VfB Auerbach in der Regionalliga auf Torejagd gingen. Während Marcel Schuch nach über 10 Jahren in Auerbach in 112 Regionalligaspielen und 31 Toren  am Ende seiner leistungssportlichen Laufbahn stand und sich im Sommer 2016 für Merkur entschied, schien der Stern vom damals 19-jährigen Axel Kühn gerade aufzugehen. Doch Kühn (36 Spiele/6 Tore) entschied sich wenig später anders und heuerte nach einer kurzen Pause vor einem Jahr beim Reichenbacher FC an. (stwi)

Taktische und kämpferische Meisterleistung bringen wichtige drei Punkte

von Steffen Windisch
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SV Merkur 06 Oelsnitz - VfB Fortuna Chemnitz 2:0 (1:0)

 Tore: 1:0 Schuch (37.), 2:0 Schreiner (52.).

 

 Lange hatte man Merkur Trainer Jens Starke nicht mehr so aufgelöst und freudig gesehen wie nach dem Spiel gegen Fortuna Chemnitz. "Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir uns rein gekämpft in die Partie und am Ende verdient gewonnen. Ich freue mich für die Mannschaft und das sollte uns den nötigen Schwung geben für die kommenden Aufgaben", so sein kurzes Resümee. Der Tabellenzweite aus Chemnitz hatte in der ersten halben Stunde mehr vom Spiel und die Führung zwei, dreimal auf dem Fuß. Doch die gut organisierte Abwehr um den umsichtigen und Ruhe ausstrahlenden Ricardo Persigehl stemmte sich erfolgreich dagegen. Leider verletzte sich Keeper Patrick Speri bei einer Glanzparade an der Schulter und musste zur Pause in der Kabine bleiben. Doch vorher ging der Gastgeber mit dem ersten und einzigen Angriff noch in Führung. Nach  einen Doppelpass mit Robert Hofmann stand Marcel Schuch  frei vor dem Tor und erzielte überlegt  seinen 11. Saisontreffer. Nach dem Seitenwechsel hatte Fortuna zunächst kein Fortune bei einem Lattentreffer und später immer mehr Probleme mit dem aufkommenden Wind und der kämpferischen Gegenwehr von Oelsnitz. Erst recht nach dem zweiten Treffer. Maximilian Röhling nahm nach einem Sturmlauf über die rechte Seite den Kopf hoch und bediente in der Mitte Willi Schreiner, der wie zuvor Schuch Merkurs zweiten Angriff sehenswert und überlegt abschloss. Danach  hätten Vincent Bobach und Niels Winkler noch erhöhen können, aber es blieb bei dem Spielstand. Der eingewechselte Torwart Dustin Michel spielte aufmerksam mit, wurde aber kaum ernsthaft auf die Probe gestellt. Wie eminent wichtig die drei Punkte im Abstiegskampf waren, wurde ersichtlich, als die Siege von Treuen und Reichenbach bekannt wurden. Mit der gleichen Moral, verbunden mit einer  spielerischen Steigerung, ist Merkur auch nächste Woche beim Derby in Reichenbach nicht chancenlos.   (stwi) Bild: Kapitän Robert Hofmann hat hier das Nachsehen, aber die drei Punkte blieben in Oelsnitz. (Harald Sulski)

Merkur gegen Chemnitz in der Außenseiterrolle

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - VfB Fortuna Chemnitz / Sonntag,15 Uhr

Wenn am Sonntag Fortuna Chemnitz im Elstertal-Stadion aufläuft, dann sind die Rollen klar verteilt. Der Gastgeber mit 15 Punkten auf Platz 12 kämpft gegen den Abstieg, die Gäste dagegen mit 38 Punkten auf Platz zwei um den Aufstieg. Chemnitz begann die Rückrunde mit einem überzeugenden 3:0 bei Fortschritt Lichtenstein, danach folgte ein 0:0 zuhause gegen Germania Chemnitz mit einer eher dürftigen Leistung. Dies sollte Merkur Mut machen genau wie das Hinspiel. Bei der knappen 3:4-Niederlage (Torschützen zweimal Persigehl und Schreiner) war man fast ebenbürdig. Allerdings sollten die Ballverluste im Spielaufbau und die Abwehrfehler abgestellt werden. Seit langer Zeit das große Manko. Ein Spiel ohne Gegentor gab es erst einmal beim 0:0 gegen IFA Chemnitz im Oktober. Kaum zu glauben das dies ausgerechnet gegen Fortuna wieder der Fall sein sollte. Denn deren Torverhältnis von 47:18 spricht Bände. Trainer Jens Starke, der nach wie vor auf zwei, drei wichtige Spieler verzichten muss, kann aber wieder auf seine Stürmer setzen. Sowohl Marcel Schuch (3 Tore), als auch Robert Hofmann (2) haben in den letzten beiden Spielen ihre ansteigende Form bestätigt. Ein Punktgewinn würde sich nicht nur in der Tabelle auswirken, sondern auch für das Selbstvertrauen, denn dei kommende Aufgabe beim Reichenbacher FC wird kein Deut einfacher.  (stwi)

Merkur mit knapper Niederlage

von Steffen Windisch
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FC Concordia Schneeberg - SV Merkur Oelsnitz 3:2 (0:0)

Oelsnitz hat am 17. Spieltag in der Landesklasse bei Concordia Schneeberg mit 2:3 verloren und konnte im Abstiegskampf keinen Boden gut machen. In einer guten ersten Halbzeit sahen die wenigen Zuschauer Chancen auf beiden Seiten, aber keine Tore. Die größte vergab der Gastgeber mit einen Lattenschuss.  Merkur hatte dagegen zweimal durch Willi Schreiner und Ricardo Persigehl die Führung auf dem Fuß. Nach der Pause kam es für die Gäste knüppeldick. Zwischen der 51. und 64. Minute kassierte man drei Treffer und geriet fast aussichtslos ins Hintertreffen. "In dieser Zeit hatten wir viele Ballverluste und waren gedanklich nicht auf der Höhe. Schneeberg hatte leichtes Spiel und uns aus gekontert. Zum Glück hat sich die Mannschaft danach wieder gefangen", so Trainer Jens Starke. Durch einen  Doppelschlag von Robert Hofmann (73.) und Marcel Schuch (76.) kam Merkur wieder ins Spiel und bei dem ein oder anderen Spieler wurden Erinnerungen wach an ein legendäres Spiel vor zwei Jahren an gleicher Stelle. Damals lag man nach 30 Minuten mit 0:4 zurück und gewann noch 7:4. Doch diesmal blieb der erhoffte Punktgewinn aus. "Schade, dass sich unsere Jungs nicht noch mit einem Punkt belohnt haben, denn der Einsatz hat diesmal auf jeden Fall gestimmt", so Präsident Jürgen Geigenmüller.  (stwi)  Bild: Steffen Penzel in Erwartung eines Eckballs (J. Geigenmüller)

Merkur spielt am Samstag in Schneeberg

von Steffen Windisch
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FC Concordia Schneeberg - SV Merkur Oelsnitz / Samstag, 15 Uhr

Am vergangenen Sonntag zählten gegen Blau-Weiß Chemnitz, dem wahrscheinlich leichtesten Gegner der Rückrunde, nur die drei Punkte für den Klassenerhalt. Und die waren beim 3:2 mehr als schwer erkämpft und hingen am seidenen Faden. In Schneeberg muss sich das Starke-Team in allen Bereichen steigern, in einigen erheblich. Und das weiß die Mannschaft auch. Der Tabellenletzte kam überraschend zu viel zu vielen Chancen. Im Erzgebirge wird es ein anderes Spiel. Die Gastgeber haben zuletzt bei Germania Chemnitz 2:2 gespielt und liegen mit 25 Punkten auf Platz acht, also im sogenannten Niemandsland der Tabelle. Oelsnitz dagegen hat zehn Punkte weniger auf dem Konto und nur zwei mehr als der erste Abstiegsplatz, den zurzeit der VfB Annaberg belegt. Die Concorden, die schon im Hinspiel mit 4:2 in Oelsnitz erfolgreich waren, spielen eine sehr wechselvolle Saison und sind unberechenbar. Neben schwächeren Ergebnissen sind immer wieder überraschende dabei, wie ein 6:0-Sieg bei Fortschritt Lichtenstein. (stwi)