Aus der Historie: Vor fast 27 Jahren gelang Oelsnitz der Wiederaufstieg

von Steffen Windisch
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Am 22. Juni 1993 lautete die Schlagzeile im Vogtland Anzeiger: "Team vom TSV Oelsnitz wieder in der Bezirksliga". Zwei Tage zuvor gelang dem Vorgänger vom heutigen SV Merkur nach einem 3:0 in Oelsnitz gegen BSC Rochlitz der Aufstieg. Auch im Hinspiel in Rochlitz gelang ein 2:1-Sieg. Das erfolgreiche Team stehend von links: Mannschaftsleiter Wolfgang Strobel, Uwe Greil, Uwe Hahn, Heiko Jablonowski, Kapitän Peter Kaiser, Mario Dietz, Jürgen Schmidt, Michael Strecker, Thomas Greil, Steffen Windisch, Trainer Mario Atanasow. Hockend von links: Frank Linke, Frank Lehmann, Maik Leucht, Frank Hofmann, Lutz Hieronimis, René Sandner, Frank Buschner.  Bild: Igor Pastierovic.

Hofmann trifft und Merkur siegt- beide setzen ihren Lauf fort

von Steffen Windisch
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VfB Empor Glauchau - SV Merkur Oelsnitz 0:1 (0:0)

Merkur Oelsnitz reitet in der Fußball-Landesklasse weiter auf einer Erfolgswelle und hat mit einem 1:0-Erfolg beim VfB Empor Glauchau den Tabellenführer vom Thron gestürzt. Das ist nach dem 2:1 gegen Marienberg in der Vorwoche, welche nach einem 7:1 über Lok Zwickau neuer Spitzenreiter sind, der zweite doch etwas überraschende Sieg. In einer ausgeglichenen ersten halben Stunde verpasste Schuch, der zur Pause verletzt in der Kabine bleiben musste, nach zehn Minuten eine Persigehl-Eingabe denkbar knapp. Beide Teams agierte meistens mit weiten Bällen, doch die Abwehrreihen ließen so gut wie nichts zu. Der Gastgeber wurde gegen Ende der ersten Halbzeit besser und hatte durch zwei gefährliche Eckbälle und einem Freistoß gute Tormöglichkeiten. Das Tor des Tages fiel aber dann fünf Minuten nach dem Seitenwechsel auf der anderen Seite. Röhling schickte nach einem Fehlpass Hofmann in zentrale Position auf die Reise und der Torjäger vollendete mit der Pike von der Strafraumgrenze überlegt ins lange Eck. Für den Führenden der Torschützenliste war das 16. Saisontor der erst 14. Gegentreffer für Glauchau (Ligabestwert). In der Schlussviertelstunde hatte der Absteiger aus Landesliga wieder ein Übergewicht und drückte Merkur in die eigene Hälfte, spielte aber zu ideen- und einfallslos. Oelsnitz brachte die drei Punkte sicher über die Ziellinie und erwartet kommenden Sonntag zum nächsten Spitzenspiel Fortuna Chemnitz. Trainer Jens Starke, der vor dem Spiel wegen einiger Ausfälle nicht gerade vor Optimismus sprühte, zeigte sich danach erleichtert. "Ein großes Kompliment an die Mannschaft, die taktisch alles umgesetzt hat. Mit Leidenschaft, Kampf und einer starken Abwehrleistung haben wir nicht unverdient drei Punkte geholt. Ich hoffe das die Verletzung von Schuch nicht so schwerwiegend ist."  (stwi) Bild: Robert Hofmann am Ball erzielt im dritten Spiel in Folge das entscheidende Tor. 

Oelsnitz mit breiter Brust zum Spitzenreiter

von Steffen Windisch
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VfB Empor Glauchau - SV Merkur Oelsnitz / Sonntag, 15 Uhr

Am Sonntag fährt unsere Mannschaft nach Glauchau zum Tabellenführer und will die unglückliche Niederlage vom dritten Spieltag vergessen machen. Damals spielte man im Elstertalstadion gegen den Absteiger aus der Landesliga auf Augenhöhe, verlor aber nach groben individuellen Fehlern 1:3. Der Gastgeber hat sich nach der Winterpause mit einem Sieg (3:0 gegen Stollberg) und einem Remis (1:1 bei Fortuna Chemnitz) die Tabellenführung von Marienberg zurück erobert. Prunkstück ist die Defensive mit dem ehemaligen Profi Le Beau. 13 Gegentore sind Ligabestwert. Aber auch Merkur holte vier Punkte. Nach dem 1:1 in Reichenbach, ließ vor allem der 2:1-Sieg letzte Woche gegen Marienberg aufhorchen. Ebenso die verbesserte Abwehrarbeit und die gilt es auch in Glauchau zu bestätigen, will Merkur nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten.  (stwi)  Bild: Florian Heydeck (rechts) bewies zuletzt ansteigende Form und trug so maßgeblich zum Sieg gegen Marienberg bei.

 

Merkur dreht Spiel und holt drei Punkte

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - FSV Motor Marienberg 2:1 (1:1)

Tore: 0:1 Werner (2.), 1:1 Hofmann (20.), 2:1 Schuch (70.).

Merkur Oelsnitz hat in einer intensiven und umkämpften Partie gegen den Tabellenzweiten Motor Marienberg nach dem 3:1 im Hinspiel auch im Rückspiel die Oberhand behalten und belegt mit 28 Punkten den sechsten Tabellenplatz. Die Gäste gingen nach zwei Minuten und einem weiten Einwurf in Führung. Eine Kopfballbogenlampe von Werner senkte sich unerreichbar für Keeper Thoß ins Netz. Der Ausgleich fiel ebenfalls per Kopf. Nach einem Freistoß von Persigehl stand Hofmann am zweiten Pfosten völlig frei und hatte bei seinem 15. Saisontreffer aus Nahdistanz keine Mühe. Vor der Pause trafen Schröter (Marienberg) und Hofmann für jede Mannschaft noch einmal, aber beide Treffer wurden wegen Abseits aberkannt. Nach dem Seitenwechsel scheiterte zunächst Zenner mit einem satten Schuss am Marienberger Schlussmann und danach ging sein Team in Führung (70.). Nach einem gelungenen Spielzug und einer flachen Eingabe von Persigehl hämmerte Schuch den Ball an die Lattenunterkante. Auch für ihn war es bereits sein 14. Treffer. Anschließend warfen die Marienberger alles nach vorn doch der Ausgleich gelang  ihnen nicht, auch weil der Souveränität ausstrahlende Schlussmann Thoß zweimal großartig parierte. Am Ende hatte Schuch bei einem Konter sogar das dritte Tor für Oelsnitz auf dem Fuß.  Trainer Starke zeigte sich zufrieden." Es war das zu erwartende schwere Spiel gegen einen Gegner, der in erster Linie von seiner Kampfkraft und seiner körperlichen Robustheit lebt. Jetzt können wir etwas entspannter nächste Woche zum Spitzenreiter nach Glauchau fahren." (stwi) Bild: Daniel Thoß, hier in Erwartung eines Balles, war der gewohnt sichere Rückhalt beim Merkur-Sieg gegen Marienberg. (Foto: Jürgen Geigenmüller)

Leistungsgerechtes Remis im Derby

von Steffen Windisch
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Reichenbacher FC - SV Merkur Oelsnitz 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Röhling (24./ET), 1:1 Hofmann (60.).

Da jede Mannschaft eine Halbzeit für sich verbuchen konnte, geht das 1:1 am Ende vollkommen in Ordnung. Merkur ging durch Trainer Jens Starke gut vorbereitet in diese Partie, doch seine Worte und Hinweise waren mit dem Anpfiff wie weg geblasen. Gegen den Wind spielend gelang kaum eine nennenswerte Offensivaktion. Die beiden Stürmer Hofmann und Schuch waren nicht zu beneiden, hingen buchstäblich in der Luft und rieben sich in Zweikämpfe auf. Der Gastgeber gewann die meisten Zweikämpfe, wirkte spritziger und zielstrebiger. Auch wenn die Reichenbacher Führung glücklich durch ein Eigentor nach einem flachen Eckball zustande kam, sie war verdient und hätte durchaus auch noch um ein Tor höher ausfallen können. In der Pause bekamen die Merkur- Spieler einen Trainer zu Gesicht, den sie so wohl auch noch nicht erlebt haben. Dessen Unmut war verständlich, aber die lautstarke Kabinenpredigt verfehlte diesmal ihre Wirkung nicht. Die Gäste zeigten eine andere Einstellung, nahmen den Kampf bei schwierigen Bedingungen an und erzielten zunächst Gleichgewicht. Der Ausgleich war folgerichtig und ein typisches Hofmann-Tor.  Zenner erkannte die Situation blitzschnell und schickte mit einem super Pass halblinks den Torjäger steil und der behielt auf Torhüter Hettwer zulaufend die Nerven. Mit seinem 14. Saisontreffer führt "Hofe" damit alleine die Torschützenliste an.  Danach bekam Oelsnitz Oberwasser und war der Führung näher. So zum Beispiel bei einem leicht abgefälschten Zenner-Schuss, den Hettwer entschärfte.  (stwi)