Merkur unterliegt in Glauchau 1:4 - Niederlage fällt unnötig hoch aus

von Steffen Windisch
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Merkur Oelsnitz hat wie vor zwei Wochen gegen Blau-Weiß Neustadt (2:6) auch sein zweites Testspiel am Sonntag in Glauchau verloren.  Maximilian Röhling, der diesmal mit einer deutlichen Leistungssteigerung agierte als zuletzt gegen Neustadt , brachte seine Farben nach gut einer halben Stunde in Führung. Doch dem ambitionierten Gastgeber, der vor einigen Tagen mit Karsten Oswald (unter anderem Profi in Chemnitz, Erfurt, Bayern München II und Dresden) einen neuen Trainer verpflichtete, gelang postwendend der Ausgleich. Bis zur 82. Minute konnte Merkur dieses beachtliche 1:1 beim Landesligisten halten, dann schlug es noch dreimal im Gehäuse von Merkur-Keeper Toni Lohse ein. Nach einer Stunde feierte nach Carlos Ebenhöch und Jan Zimmermann mit Manolo Pieschel auch der dritte Neuzugang sein Debüt im Merkur-Dress. Merkur Trainer Thomas Sesselmann war 80 Minuten mit der Leistung seiner Elf mehr als zufrieden: "Das einzige was mir nicht gefällt ist das Ergebnis. Eine 1:2-Niederlage klingt angenehmer. Wir haben uns nach dem zweiten Gegentreffer zu naiv angestellt. Statt Ballkontrolle und erstmal etwas Ruhe in die Aktionen zu bringen, haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht." Der Trainer äußerte sich auch zur Personalie Marcel Schuch, da es zuletzt immer wieder Nachfragen unter den Zuschauern gab: "Schuchi hat mir mitgeteilt, dass er vorerst eine Auszeit nimmt, um kleinere Verletzungen vollständig auszukurieren. Danach sehen wir weiter." Das nächste und letzte Testspiel bestreitet Oelsnitz am kommenden Samstag, 15 Uhr bei Fortuna Plauen.  (stwi)  Bild: So wollen  ihn die Merkur-Anhänger öfters sehen. Maximilian Röhling in Jubelpose, hier bei einem früheren Spiel bei Lok Zwickau.