Ungefährdeter Sieg beim Letzten

von Steffen Windisch
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SV Großrückerswalde - SV Merkur Oelsnitz 4:7 (2:4)

 Merkur Oelsnitz hat mit seinem sechsten Auswärtssieg in Folge und einem Torfestival beim Schlusslicht SV Großrückerswalde seinen zweiten Tabellenplatz gefestigt. Beim "Tag der offenen Tür" bekamen die Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz von Abwehrfehlern, gelungenen Spielzügen und sehenswerten Toren alles geboten. Bereits nach zwei Minuten erlief Zenner einen Rückpass und vollendete abgeklärt. Gut zehn Minuten später vergaben erst Oehm und Zenner zwei dicke "Bretter" und dann folgte das Geschenk auf der anderen Seite. Einen Rückpass spielte Merkur-Keeper Speri dem Gegner in die Füße, der zum Ausgleich ein netzte. Ein Doppelschlag und zwei schnelle Angriffe brachten durch Schreiner (31.), wobei hier Hädicke mit einem Kopfball der Hauptanteil gehörte und Heydeck (33.) die 3:1-Führung. Der Gastgeber verkürzter mit einem Freistoß, doch Zenner stellte noch vor der Pause den alten Abstand wieder her. Es hätten durchaus noch mehr Treffer fallen können, denn zweimal liefen Merkur-Spieler noch alleine auf den Torhüter zu und scheiterten. Nach dem Seitenwechsel folgte die stärkste Phase der Gäste. Sehenswerte Spielzüge veredelten Nguyen Tan (49.) und Zenner (52.) mit seinem 10. Saisontor. Das siebente Tor war ein Kopfball von Persigehl im Anschluss an einer Ecke. Danach zog wieder etwas der Schlendrian ein. Anstatt konsequent so weiterzuspielen, wurde öfters zum Leidwesen der Trainer Starke und Schröter der schwierigere statt der einfache Ball gespielt. Bemerkenswert: Großrückerswalde, das nach einem einjährigen Gastspiel wieder in die Erzgebirgsliga zurück kehren wird, spielte weiter mutig nach vorn und belohnte sich noch mit einem weiteren Treffer.

Bild: André Zenner war mit drei Treffern maßgeblich beteiligt am Sieg in Großrückerswalde.