Merkur gegen Chemnitz in der Außenseiterrolle

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - VfB Fortuna Chemnitz / Sonntag,15 Uhr

Wenn am Sonntag Fortuna Chemnitz im Elstertal-Stadion aufläuft, dann sind die Rollen klar verteilt. Der Gastgeber mit 15 Punkten auf Platz 12 kämpft gegen den Abstieg, die Gäste dagegen mit 38 Punkten auf Platz zwei um den Aufstieg. Chemnitz begann die Rückrunde mit einem überzeugenden 3:0 bei Fortschritt Lichtenstein, danach folgte ein 0:0 zuhause gegen Germania Chemnitz mit einer eher dürftigen Leistung. Dies sollte Merkur Mut machen genau wie das Hinspiel. Bei der knappen 3:4-Niederlage (Torschützen zweimal Persigehl und Schreiner) war man fast ebenbürdig. Allerdings sollten die Ballverluste im Spielaufbau und die Abwehrfehler abgestellt werden. Seit langer Zeit das große Manko. Ein Spiel ohne Gegentor gab es erst einmal beim 0:0 gegen IFA Chemnitz im Oktober. Kaum zu glauben das dies ausgerechnet gegen Fortuna wieder der Fall sein sollte. Denn deren Torverhältnis von 47:18 spricht Bände. Trainer Jens Starke, der nach wie vor auf zwei, drei wichtige Spieler verzichten muss, kann aber wieder auf seine Stürmer setzen. Sowohl Marcel Schuch (3 Tore), als auch Robert Hofmann (2) haben in den letzten beiden Spielen ihre ansteigende Form bestätigt. Ein Punktgewinn würde sich nicht nur in der Tabelle auswirken, sondern auch für das Selbstvertrauen, denn dei kommende Aufgabe beim Reichenbacher FC wird kein Deut einfacher.  (stwi)