Taktische und kämpferische Meisterleistung bringen wichtige drei Punkte

von Steffen Windisch
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SV Merkur 06 Oelsnitz - VfB Fortuna Chemnitz 2:0 (1:0)

 Tore: 1:0 Schuch (37.), 2:0 Schreiner (52.).

 

 Lange hatte man Merkur Trainer Jens Starke nicht mehr so aufgelöst und freudig gesehen wie nach dem Spiel gegen Fortuna Chemnitz. "Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir uns rein gekämpft in die Partie und am Ende verdient gewonnen. Ich freue mich für die Mannschaft und das sollte uns den nötigen Schwung geben für die kommenden Aufgaben", so sein kurzes Resümee. Der Tabellenzweite aus Chemnitz hatte in der ersten halben Stunde mehr vom Spiel und die Führung zwei, dreimal auf dem Fuß. Doch die gut organisierte Abwehr um den umsichtigen und Ruhe ausstrahlenden Ricardo Persigehl stemmte sich erfolgreich dagegen. Leider verletzte sich Keeper Patrick Speri bei einer Glanzparade an der Schulter und musste zur Pause in der Kabine bleiben. Doch vorher ging der Gastgeber mit dem ersten und einzigen Angriff noch in Führung. Nach  einen Doppelpass mit Robert Hofmann stand Marcel Schuch  frei vor dem Tor und erzielte überlegt  seinen 11. Saisontreffer. Nach dem Seitenwechsel hatte Fortuna zunächst kein Fortune bei einem Lattentreffer und später immer mehr Probleme mit dem aufkommenden Wind und der kämpferischen Gegenwehr von Oelsnitz. Erst recht nach dem zweiten Treffer. Maximilian Röhling nahm nach einem Sturmlauf über die rechte Seite den Kopf hoch und bediente in der Mitte Willi Schreiner, der wie zuvor Schuch Merkurs zweiten Angriff sehenswert und überlegt abschloss. Danach  hätten Vincent Bobach und Niels Winkler noch erhöhen können, aber es blieb bei dem Spielstand. Der eingewechselte Torwart Dustin Michel spielte aufmerksam mit, wurde aber kaum ernsthaft auf die Probe gestellt. Wie eminent wichtig die drei Punkte im Abstiegskampf waren, wurde ersichtlich, als die Siege von Treuen und Reichenbach bekannt wurden. Mit der gleichen Moral, verbunden mit einer  spielerischen Steigerung, ist Merkur auch nächste Woche beim Derby in Reichenbach nicht chancenlos.   (stwi) Bild: Kapitän Robert Hofmann hat hier das Nachsehen, aber die drei Punkte blieben in Oelsnitz. (Harald Sulski)