Niederlage zum Abschluss einer guten Vogtlandklasse-Saison

von Marco Schwab
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Sparkassenvogtlandklasse - 26. Spieltag
SV Merkur 06 Oelsnitz II   -   VfL Reumtengrün  1:5 (0:2)

Am letzten Spieltag der ersten Vogtlandklasse-Saison musste man gegen hochmotivierte Reumtengrüner  - für sie ging es noch um den Klassenerhalt – eine herbe 1:5-Niederlage einstecken. Erstmals in dieser Saison trat man auf dem Rasenplatz des heimischen Elstertalstadions an. Der ungewohnte Untergrund war dem Spiel deutlich anzusehen, denn viele kleine technische Fehler führten immer wieder zu Ballverlusten, die der Gegner an diesem Tag eiskalt zu nutzen wusste. Den Ehrentreffer erzielte Steve Hädicke per Elfmeter.
Als Aufsteiger belegt man somit in der Endabrechnung einen sehr guten 8. Platz. Der Verein wie auch Trainer Kenny Häußler sehen die Saison als durchaus zufriedenstellend an. Man hatte nie etwas mit dem Abstieg zu tun, verbesserte sich im Vergleich zur Hinrunde und konnte den ein oder anderen Favoriten ärgern (Meister Erlbach gelang gegen Merkur II nur ein Punkt). Zudem gelang es trotz herber Verletzungsprobleme in beiden Männerteams über die komplette Saison hinweg Woche für Woche eine schlagkräftige Mannschaft aufs Grün zu schicken. Leider muss man den Verlust von Toptorjäger Philipp Göbel beklagen, der nach seinem Kreuzbandriss im November die Schuhe nun endgültig an den Nagel hängt. Doch auch nächste Saison kommt das ein oder andere hoffnungsvolle Talent aus der A-Jugend raus, diese gilt es schnellstmöglich zu integrieren und an den Männerfußball zu gewöhnen. (M. Schwab)

Heimniederlage gegen abgezockte Neumarker

von Marco Schwab
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Sparkassenvogtlandklasse - 25. Spieltag

SV Merkur 06 Oelsnitz II   -   SpVgg Neumark  1:3 (0:1)

Am gestrigen Samstag empfing man zum vorletzten Spieltag der Vogtlandklasse die SpVgg Neumark, gegen die man bereits im Hinspiel nahezu chancenlos war. Auch gestern musste man eine verdiente Heimpleite einstecken. War man in der Anfangsphase noch gut im Spiel und konnte nach 25 Minuten die erste Chance des Spiels für sich verbuchen, so wirkte man nach dem 0:1 durch Neumarks Kapitän Herrmann geschockt, lethargisch und ideenlos. Und sofort hatten die Gäste die Chance zu erhöhen, doch Herrmann vergab. Die erfahrene Neumarker Mannschaft, geführt durch Ex-VFC-Spieler Marco Hölzel und mit den Angfreifern Herrmann und Groß abgezockter und körperlich überlegen machte es in der Folge clever. Hinten konsequent und kompakt und nach vorn mit blitzschnellen Kontern. Zwei davon führten zu zwei weiteren Gegentoren. Beim 2:0 setzte sich Groß auf der rechten Seite gegen Schönweiß durch und flankte auf den völlig blankstehenden Herrmann, der problemlos sein 2. Kopfball des Tages erzielte. Das 3:0 in der 72. erzielte Groß selbst, als er gut geschickt wurde und vorm Tor eiskalt blieb. Merkur fiel nach vorn kaum was ein, im Gegenteil, Keeper Paetz bewahrte seine Mannschaft mit der ein oder anderen starken Parade nach Kontern vor einer höheren Pleite. Das 1:3 in der Schlussminute war nur noch Ergebniskosmetik, symptomatisch für diesen Tag, dass ein Eigentor dafür herhalten musste.

Alles in allem eine verdiente Niederlage an einem gebrauchten Tag. In 2 Wochen findet am Sonntag der letzte Spieltag statt. Merkur II könnte sich mit einem Sieg auf Rang 7 verbessern, spielt aber auch im Abstiegskampf das Zünglein an der Waage, da der kommende Gegner Reumtengrün noch in akuter Abstiegsgefahr schwebt. (M. Schwab)

Merkur II mit Notelf besiegt erneut Aufstiegsanwärter

von Marco Schwab
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Sparkassenvogtlandklasse - 23. Spieltag

SV Merkur 06 Oelsnitz II   -   BC Erlbach  2:1 (2:1)

Am Sonntag empfing unsere 2. Mannschaft den Spitzenreiter BC Erlbach zum Heimspiel. Das Spiel wurde auf Wunsch der Gäste um einen Tag verlegt. Die Personallage in beiden Männermannschaften war erneut äußerst angespannt, sodass man hin und herschieben musste und bei der Zweiten erneut einige A-Junioren im Kader standen. So versuchte man gegen den Tabellenführer aus einer komapakten Defensive heraus auf Konter zu setzen. Dies gelang im 1. Durchgang hervorragend: In der 16. Minute brachte uns der 19-Jährige Lukas Prang in Führung. Er wurde auf die Reise geschickt, setzte sich stark durch und blieb vorm Hüter cool. In der 40. Minute sogar das 2:0 für unsere Farben: Engelbrecht wurde im Strafraum zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelte Steffen Penzel souverän. Doch Erlbachs Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn der Anschlusstreffer fiel auch noch vorm Pausentee. Ein missglückter Rückpass senkte sich über Torhüter Paetz ins Tor.
Wie erwartet stellten die Gäste mit Beginn der 2. Halbzeit um und starteten wütende Angriffe in Richtung Merkur-Tor. Doch Keeper Frank Paetz hatte einen Glanztag, mit mehreren Paraden bewahrte er uns vorm Ausgleich, als Höhepunkt ein parierter Elfmeter gegen Lenhardt. Es wurde eine Abwehrschlacht die man bis zum Ende mit Glück, Geschick und Konsequenz erfolgreich gestaltete. Trotz des unerwarteten Sieges gab es am Ende einen Wehrmutstropfen. Mario Engelbrecht kugelte sich zum wiederholten Male die Schulter aus und musste in einer knapp dreißigminütigen Unterbrechung auf dem Platz notärztlich behandelt werden. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute Besserung sowie schnelle Genesung und hoffen, ihn bald wieder im Merkur-Trikot zu sehen.
Nach nun zwei Heimsiegen gegen die beiden Aufstiegsanwärter steht man zwei Spieltage vor Schluss gesichert auf Rang 8, wird die Saison auf jeden Fall auf einem einstelligen Tabellenplatz abschließen und hat sogar noch die Chance auf den 5. Rang zu klettern. Was diese Truppe inklusive Trainer trotz immer wieder auftretender personeller Turbulenzen Woche für Woche ableistet, verdient höchsten Respekt. (M. Schwab)

Merkur schlägt Aufstiegsanwärter dank starker zweiten Hälfte

von Steffen Windisch
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Vogtlandklasse / 23. Spieltag

SV Merkur Oelsnitz II - SG Jößnitz  3:2 (0:1)

In einem Duell zweier sehr junger Mannschaften behielt der Gastgeber am Ende aufgrund einer Steigerung in der der zweiten Hälfte verdientermaßen die Oberhand. Die erste Halbzeit war umkämpft mit leichten Vorteilen für Jößnitz, aber beide Teams strahlten keinerlei Torgefahr aus. Oder anders gesehen, beide Abwehrreihen gaben sich keine Blöse. Bis zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff Eric Köcher, kam für den verletzten Anthony Liebich, den Jößnitzer Niklas Beuchold von den Beinen holte. Den Strafstoß verwandelte Lorenz Tödtmann sicher. Nach dem Seitenwechsel zeigte Merkur mehr Präsenz. Ein Freistoß von Lukas Prang aus gut 25 Meter, wohl eher als Flanke gedacht, landete zum Ausgleich im Netz (49,). Allerdings unter gütiger Mithilfe vom Jößnitzer Keeper Adrian Hander. Oelsnitz steigerte sich danach von Minute zu Minute und ging mit einem überragenden Spielzug  und Szenenapplaus nach 71 Minuten in Führung. Der stark spielende Raphael Roth brachte eine genau getimte Flanke von der rechten Seite auf den mit gelaufenen Maik Rödel. Und als alle dachten der Routinier nimmt den Ball direkt  in guter Schussposition, legte dieser den Ball elegant auf seinen einlaufenden Schwager Lucas Geiser, der den Spielzug souverän veredelte. Der dritte Merkur Treffer war ein Alleingang und eine Energieleistung von Mario Engelbrecht (78.). Dieser legte den Ball vor dem Torhüter noch einmal quer und der bereits angeschlagene Rödel beförderte sich und Ball mit letzter Kraft über die Linie und ließ sich danach auswechseln. Steve Hädicke hatte noch die Chance zum vierten Treffer, er scheiterte aber mit einem Heber am Torhüter. Tödtmann gelang auf der anderen Seite mit einem Sonntagsschuss noch einmal der Anschluss zum 3:2 (88.). Es hat Spaß gemacht der jungen Truppe von Trainer Kenny Häußler zu zuschauen. Und den Erfolg schmälert auch nicht die Tatsache, dass beim Tabellenzweiten Jößnitz mit Stumpe, Winkler, Torjäger Hirsch und Schröter einige absolute Leistungsträger fehlten. Hervorzuheben bliebe  noch die sehr gute Spielleitung von Schiedsrichter Romano Wehner und seinen Assistenten.  (stwi)

Schwache 2. Hälfte bringt Niederlage in Adorf

von Marco Schwab
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Sparkassenvogtlandklasse 22. Spieltag
VFC Adorf   -   SV Merkur Oelsnitz II   2:0 (0:0)

Am Samstag war unsere Zweite beim VFC Adorf zu Gast. Bei winterlichen Bedingungen auf holprigem Geläuf wollte man die gute Serie von 5 ungeschlagenen Spielen fortsetzen und den Adorfer Abwärtstrend der letzten Wochen ausnutzen.

Im 1. Durchgang kam man gut in die Partie und war die überlegenere Mannschaft, vermochte es aber nicht gute Möglichkeiten herauszuspielen. Oft war der letzte Pass zu ungenau oder kam zu spät, sodass die gut startenden Stürmer Finger und Hädicke nur unzureichend in Szene gesetzt wurden. Dennoch war man gerade gegen Ende der 1. Hälfte am Drücker, kam das ein oder andere Mal in die Gefahrenzone, machte aber in Summe zu wenig daraus. Adorf dagegen präsentierte sich bis dahin schwach und konnte unsere Abwehr kaum unter Druck setzen.

Zu Beginn der 2. Halbzeit knüpfte man noch an die gute 1. Hälfte an. In der 55. Minute eine wohl spielentscheidende Szene: Geiser wird gut in die Gasse geschickt, SRA Eßbach hebt übereilt die Fahne, da ein Stürmer im Abseits stand, nimmt diese aber sofort wieder runter, Schiri Sonnemann pfeift dennoch Abseits und nimmt dem allein aufs Tor zulaufenden Geiser somit die Hundertprozentige. Im Nachhinein haderte auch der Schiri mit dieser Aktion, doch an dieser Stelle kein Vorwurf, Fehler passieren leider. Wenig später musste Leader Rödel angeschlagen vom Feld, was augenscheinlich einen Bruch im Oelsnitzer Spiel zur Folge hatte.  Die erste gute Chance hatte Adorf mit einem Lattentreffer nach einem Schuss aus der 2. Reihe. Die Heimelf wurde besser und machte in der 66. Minute das 1:0. Eine lang gezogene Flanke verwertete der am 2. Pfosten allein gelassene Brittling per Kopf zur Führung. Wenig später hat Merkur in Person von Flo Finger die Riesenchance zum Ausgleich, doch sein Alleingang aufs Tor fand im klasse parierenden Keeper Schreiner ein Ende. In der 71. Minute die Entscheidung: Adorfs Kapitän Polster zirkelt einen Freistoß aus ca. 22m unhaltbar in den Winkel. In der Folge versuchte Merkur zwar nochmal viel, aber es wurde einfach zu ungenau und glücklos nach vorn gespielt. Chancen blieben absolute Mangelware.

So muss man sich am Ende mit dieser Niederlage abfinden. Gegner Adorf war an diesem Tag keinesfalls unschlagbar, doch man machte sich durch falsche Entscheidungen und Ungenauigkeiten das Leben selbst schwer. Am Ende waren sich alle einig: Man hätte noch bis Mitternacht spielen können, ein Tor wäre uns heut wohl nicht gelungen.
In den kommenden drei Spielen erwartet man die Top 3 der Vogtlandklasse auf dem Oelsnitzer Kunstrasen. Danach wartet am letzten Spieltag der VfL Reumtengrün, ebenfalls zu Hause. Allein die Tatsache, die letzten vier Spiele der Saison (!!!) zu Hause bestreiten zu können, sollte Motivation genug sein, noch einige Punkte zu sammeln. (M. Schwab)

Müder Sommerkick endet mit Remis

von Marco Schwab
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Sparkassenvogtlandklasse 21. Spieltag
SV Merkur Oelsnitz II   -   SpVgg Heinsdorfergrund   2:2 (2:1)

Am Samstag hatte unsere 2. Mannschaft die SpVgg Heinsdorfergrund zu Gast. Vor 50 Zuschauern wollte unser Team erneut einen Heimsieg einfahren, legte aber am Ende zu wenig in die Wagschale, um drei Punkte in Oelsnitz zu behalten. Mit Merkel, Niemann, D. Naumann und Winkler bekam man gute Unterstützung aus der 1. Mannschaft. Nach einer guten Viertelstunde sah es nach einem lockeren Sieg für unsere Farben aus. Florian Finger brachte Merkur II in Minute 7 in Führung, als er den Spielaufbau der Gäste gekonnt störte und anschließend allein aufs Tor marschierte. Das 2:0 resultierte aus einem herrlich einstudierten Spielzug. Hädicke spielte den Ball in die Tiefe, Finger ließ passieren und der junge Felix Niemann blieb vorm Torhüter eiskalt. Danach gab es einen unerklärlichen Bruch in unserer Mannschaft. Die Gäste kamen besser ins Spiel und erzielten in der 20. Minute den Anschlusstreffer. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld spielte Heinsdorf schnell nach vorn und Schneider setzte den Ball aus 20m unhaltbar in den Winkel. Bis zur Pause passierte nun nicht mehr viel, das Spiel plätscherte ohne große Torchancen vor sich hin.
Auch mit Beginn des zweiten Durchgangs hatte man nicht das Gefühl, dass Merkur sich ein Bein rausreißen will. Folge war, dass die Gäste gute Möglichkeiten kreierten und Torhüter Frank Paetz, als einziger Merkurianer 90 Minuten hellwach, zu der ein oder anderen Glanzparaden zwangen. Die Chance zur Entscheidung hatte Hädicke in der 70. Minute, als er von Merkel prima freigespielt wurde, aber vorm Gäste-Keeper mit links zu überhastet abschloss. So kam es wie es kommen musste. Die SpVgg erzielte in der 77. Minute nach einer Ecke den Ausgleich, Torschütze Timon Schwab kam mit Wucht eingeflogen und kein Oelsnitzer stemmte sich dagegen.
So blieb es am Ende bei diesem Remis, dass sich die Gäste durch eine kämpferisch starke Leistung verdienten. Die Leistung unserer Mannschaft war ab Minute 20 nicht Vogtlandklasse-würdig und erinnerte an einen Altherrenkick im Juni. In den nächsten Partien muss definitiv eine Leistungssteigerung her, will man noch weitere Punkte einsammeln. Am kommenden Samstag ist man beim VFC Adorf zu Gast. (M. Schwab).