2. Mannschaft verabschiedet sich mit Pokalaus in die Winterpause

von Marco Schwab
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Am Samstag traf unsere Zweitvertretung in der ersten Pokalrunde auf die 2. Mannschaft vom VfB Pausa-Mühltroff. Auf dem schneebedeckten Platz in Pausa unterlag man nach 120 spannenden Pokalminuten mit 3:2.
Gleich mit der ersten Offensivaktion gelang unserer jungen Truppe die frühe Führung, Lukas Prang vollendete einen sauberen Angriff überlegt ins lange Eck. Die erste Hälfte ist dann schnell erzählt, Merkur hatte Chance um Chance, vergab aber teilweise leichtfertig. Pausa-Mühltroff wagte zwar einige Ausflüge in die gegnerische Hälfte, aber es kam zu keinen gefährlichen Abschlüssen auf das Merkur-Tor. Dennoch warnte Trainer Häußler in der Kabine, das Spiel aufgrund der Chancenverwertung nicht aus der Hand zu geben. Pausa-Mühltroff drehte dann innerhalb von drei Minuten die Partie. Erst setzte Chalupka einen Drehschuss aus 5 Metern ins Netz, dann traf Lailach per direktem Freistoß. Der eingewechselte Christian Roßbach konnte für die Sperken per Kopf den Ausgleich besorgen und von da an war es endgültig ein Spiel mit offenem Visier. Beide Teams hatten nun Chancen ohne Ende auf den Einzug in die nächste Runde. Merkur vergab beste Einschussmöglichkeiten teilweise kläglich oder scheiterte mehrfach am gut aufgelegten Heimkeeper Pasold.
In der Verlängerung hatte man zwar sichtlich mehr Kraftreserven, doch Pausa-Mühltroff blieb nach Kontern immer gefährlich. Einer dieser Gegenstöße entschied dann auch die Partie, als Strobel alleine vor Keeper Hädicke einschieben konnte. Bezeichnend für die Partie war die letzte Szene des Spiels, als Prang einen Freistoß an den Pfosten setzte.

Unsere zweite Mannschaft befindet sich nach diesem für die Hinrunde symbolischen Spiel nun in der Winterpause, man erarbeitete sich zwar dutzende tolle Torchancen – doch zu viele einfache Gegentore führen zwangsläufig zu unnötigen Niederlagen. Glückwunsch an Pausa-Mühltroff, die sich trotz unterlegener erster Hälfte nicht aufgaben und sich durch mutige Spielweise das Weiterkommen erarbeiteten. (sha)

Bild (S. Degenkolb; Archiv): Niklas Günther hatte zahlreiche Chancen um Merkurs Weiterkommen klar zu machen, doch ließ er diesmal die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen