Merkur schlägt Aufstiegsanwärter dank starker zweiten Hälfte

von Steffen Windisch
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Vogtlandklasse / 23. Spieltag

SV Merkur Oelsnitz II - SG Jößnitz  3:2 (0:1)

In einem Duell zweier sehr junger Mannschaften behielt der Gastgeber am Ende aufgrund einer Steigerung in der der zweiten Hälfte verdientermaßen die Oberhand. Die erste Halbzeit war umkämpft mit leichten Vorteilen für Jößnitz, aber beide Teams strahlten keinerlei Torgefahr aus. Oder anders gesehen, beide Abwehrreihen gaben sich keine Blöse. Bis zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff Eric Köcher, kam für den verletzten Anthony Liebich, den Jößnitzer Niklas Beuchold von den Beinen holte. Den Strafstoß verwandelte Lorenz Tödtmann sicher. Nach dem Seitenwechsel zeigte Merkur mehr Präsenz. Ein Freistoß von Lukas Prang aus gut 25 Meter, wohl eher als Flanke gedacht, landete zum Ausgleich im Netz (49,). Allerdings unter gütiger Mithilfe vom Jößnitzer Keeper Adrian Hander. Oelsnitz steigerte sich danach von Minute zu Minute und ging mit einem überragenden Spielzug  und Szenenapplaus nach 71 Minuten in Führung. Der stark spielende Raphael Roth brachte eine genau getimte Flanke von der rechten Seite auf den mit gelaufenen Maik Rödel. Und als alle dachten der Routinier nimmt den Ball direkt  in guter Schussposition, legte dieser den Ball elegant auf seinen einlaufenden Schwager Lucas Geiser, der den Spielzug souverän veredelte. Der dritte Merkur Treffer war ein Alleingang und eine Energieleistung von Mario Engelbrecht (78.). Dieser legte den Ball vor dem Torhüter noch einmal quer und der bereits angeschlagene Rödel beförderte sich und Ball mit letzter Kraft über die Linie und ließ sich danach auswechseln. Steve Hädicke hatte noch die Chance zum vierten Treffer, er scheiterte aber mit einem Heber am Torhüter. Tödtmann gelang auf der anderen Seite mit einem Sonntagsschuss noch einmal der Anschluss zum 3:2 (88.). Es hat Spaß gemacht der jungen Truppe von Trainer Kenny Häußler zu zuschauen. Und den Erfolg schmälert auch nicht die Tatsache, dass beim Tabellenzweiten Jößnitz mit Stumpe, Winkler, Torjäger Hirsch und Schröter einige absolute Leistungsträger fehlten. Hervorzuheben bliebe  noch die sehr gute Spielleitung von Schiedsrichter Romano Wehner und seinen Assistenten.  (stwi)