Bernd Rentsch von den Alten Herren verabschiedet

von Steffen Windisch
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Merkur Urgestein übergibt nach 20 Jahren Traineramt an Frank Buschner 

Am Freitagabend wurde nach dem 9:0-Sieg gegen Tauperlitz Bernd Rentsch (links im Bild) von seinen "Alten Herren" als Trainer verabschiedet. Sein Wegbegleiter aus Kindheitstagen Lutz Radloff ging in einer humorvollen Rede noch einmal auf die lange sportliche Laufbahn seines Freundes ein. Sehr früh angefangen als Schüler durchlief Bernd alle Altersklassen im Nachwuchs bei der BSG Fortschritt und feierte danach auch bei den Männern Erfolge. Natürlich durften auch zwei Oelsnitzer Trainerlegenden, die bei ihm bleibenden Eindruck hinterlassen haben, nicht fehlen. Die Rede war von Alfred Adler (Nachwuchs) und Joachim Weigelt. Nach einem kurzen, aber ebenfalls erfolgreichen Abstecher zum Hessischen Fußballverband, kam "Rentscher" wieder zurück zum inzwischen umbenannten TSV Oelsnitz. Nach dem Ende seiner "leistungssportlichen" Karriere ging es nahtlos bei den Alten Herren weiter. Nach der Oldie-WM im Vogtland 2000 übernahm er von Winfried Simon das Traineramt. In über 20 Jahren wurden unzählige Turniererfolge und Hallenmeisterschaften eingefahren. In seiner Dankesrede wurde der Geehrte sentimental. "Ich bin froh und stolz, dass ich dieses Amt so lange ausführen konnte und freue mich, dass Frank Buschner sich als mein Nachfolger bereit erklärt hat. Ihr wisst ich lasse mich nicht lumpen und gebe bei nächster Gelegenheit einen aus." Lutz Radloff, der ihm von den Alten Herren einen Gutschein für ein Wellness-Hotel überreichte, hatte zum Schluss noch einen Einwand: "Bernd ist ja nicht aus der Welt, er ist nur zu höherem berufen und jetzt Chef der Anzeigetafel". Auch Merkur-Präsident Jürgen Geigenmüller überreichte im Namen des Vereins einen Präsentkorb und würdigte seine Leistung. Mit den langjährigen Gästen aus Tauperlitz, die Bernd sofort als Trainer verpflichten wollten, mit Freibier, Kartoffelsalat und Schnitzel klang der gemütliche Abend aus.  (stwi)