Letzter Heimsieg mit Wermutstropfen

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - BSV Gelenau 3:0 (0:0)

 Tore: 1:0, 3:0 Hofmann (29./75.), 2:0 Hädicke (56.)

 Unsere Mannschaft hat sich am vorletzten Spieltag in der Landesklasse mit einem 3:0-Erfolg gegen den BSV Gelenau den zweiten Tabellenplatz zurückerobert und wird sich nach Platz sieben in der Vorsaison im Endklassement deutlich verbessern. Selbst bei einer Niederlage am kommenden Samstag in Rabenstein wäre es im ungünstigsten Fall der vierte Platz. Gegen Gelenau fand Merkur schwer ins Spiel und man merkte dem Team an, dass es das dritte Spiel innerhalb einer Woche bei diesen schwülen Temperaturen war. "Die Gäste waren in der ersten Hälfte einen Tick besser", so Trainer Jens Starke. Vier Minuten nach Wiederanpfiff gelang Robert Hofmann die Führung. Steve Hädicke gelang danach das 2:0. Es war nach mehreren Versuchen sein langersehnter erster Treffer in der ersten Mannschaft. Robert Hofmann mit seinem 22. Saisontor band den Sack zu. Nach einer Roten Karte für Gelenau hätten es am Ende noch zwei Tore mehr sein können. Doch das interessierte am Ende keinen mehr. Viel schlimmer wiegte die schwere Verletzung von André Zenner nach 53 Minuten. Trainer Jens Starke: Er ist nach einem Luftzweikampf unglücklich aufgekommen und hat sich den Innenknöchel gebrochen. Auch ich hatte dies zu meiner aktiven Zeit erlebt. Eigentlich bei Fußballern eher selten." Wünschen wir unserem André, der am Montag in Adorf operiert werden soll, von dieser Stelle aus nur das Beste und vor allem eine schnelle Genesung.

 Bild: Steve Hädicke (links) freut sich gemeinsam mit Willi Schreiner über sein erstes Tor.

Merkurs Zweite feiert Aufstieg

von Marco Schwab
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Zum letzten Heimspiel der Saison erwartete man am vergangenen Samstag den VfB Pausa. Mit einem Sieg wollte man den letzten Schritt machen und den Aufstieg in die Vogtlandklasse feiern. Man ging hochmotiviert in die Partie und wollte von der 1. Minute an zeigen, dass hier kein Zweifel bestehen sollte, wer den Platz als Sieger verlässt.

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Merkur holt sich die drei Punkte zurück

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - SV Tanne Thalheim 4:2 (2:2)

 Tore: 0:1 Grasse (9.), 1:1 Schreiner (29.), 1:2 Nitzsche (35.), 2:2 Oehm (40.),

          3:2 Schreiner (58.), 4:2 Baumann (86.).

 Merkur hat das Wiederholungsspiel gegen Tanne Thalheim gewonnen, aber es war wie erwartet ein ganz anderes Spiel als vor 10 Tagen. Die Gäste wirkten bissiger, viel  lauffreudiger und gingen zweimal in Führung. Doch Merkur konnte noch vor der Halbzeit jeweils den Ausgleich erzielen. Dominic Oehm zirkelte in einem seiner besten Spiele seit langer Zeit einen Freistoß an den Pfosten und Willi Schreiner reagierte am schnellsten und verwandelte sicher. Davor verhinderte allerdings Keeper Daniel Thoß mit einer starken Paraden bei einem Kopfball aus kurzer Distanz das 0:2. Das 2:2, ein Schlenzer von Oehm ins lange Eck, war schon allein das Eintrittsgeld wert. Die Führung für Merkur nach knapp einer Stunde war  sehenswert herausgespielt und überlegt von Schreiner vollendet. Thalheim ließ aber nicht locker und war immer durch seine beiden schnellen Stürmer gefährlich. Abwehrchef Ricardo Persigehl und seine Mannen hatten einige brenzlige Situationen zu überstehen. Die Entscheidung fiel vier Minuten vor Schluss. Steve Hädicke bediente mit einem genialen Pass André Zenner und der dreifache Torschütze vom abgebrochenen Spiel leitete den Ball uneigennützig weiter zum eingewechselten Sven Baumann. Die Erleichterung war Jens Starke danach anzusehen. "Hut ab, was die Jungs heute nochmal rausgehauen haben", so der Trainer.

Bild: Der zweifache Torschütze Willi Schreiner (vorn) und Dominic Oehm (links) hatten großen Anteil am Merkur-Sieg.

Merkur II vor entscheidendem Schritt

von Marco Schwab
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Am kommenden Samstag kann unsere 2. Mannschaft den lang ersehnten und entscheidenden Schritt zur Meisterschaft der Kreisliga B und dem damit verbundenden Aufstieg in die Vogtlandklasse perfekt machen. Man empfängt auf heimischen Kunstrasen den VfB Pausa. Die Vorzeichen sind klar: 4 Punkte Vorsprung auf den ärgsten Verfolger SG Kürbitz bei noch zwei ausstehenden Spielen. Gewinnt man am Samstag, "ist das Ding durch". Darauf haben alle Spieler seit Saisonbeginn hingearbeitet, nun kann man den letzten Schritt machen. Dennoch sollte man den Gegner keineswegs unterschätzen. Im Hinspiel tat man sich lange schwer und konnte gerade so einen 1:0 Erfolg feiern. Mit inzwischen respektablen 29 Punkten verabschiedeten sich die Erdachsenstädter frühzeitig aus dem Abstiegskampf und können befreit aufspielen. Dennoch, das Team von Kenny Häußler - mit dessen Verpflichtung im April 2017 der Aufschwung begann - wird alles daran setzen um am Samstag Nägel mit Köpfen zu machen. Dabei hofft die junge Mannschaft natürlich auf zahlreiche Fans, die das Team zum Sieg peitschen und anschließend hoffentlich zünftig feiern können.
Schiedsrichter Dirk Henniger wird die Partie 15 Uhr anpfeifen.

Bild: Im Juli 2017 startete man das Projekt Aufstieg 2018 im Trainingslager in Crispendorf.

C1 mit Unentschieden in Mittweida

von Marco Schwab
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Das vorletzte Punktspiel unserer C1 am vergangenen Sonntag endete mit einem 2:2 Unentschieden. Damit kämpft man auch noch am letzten Spieltag gegen den Abstieg. Verfolger Glauchau gewann auch in dieser Woche erwartungsgemäß mit 4:2 gegen Schlusslicht Germania Chemnitz und liegt nun punktgleich einen Rang hinter uns. 

Vorab zu erwähnen, dass das Spiel in Claußnitz stattfand. Auch hier fand man, für die Begriffe der mitgereisten Zuschauer, keine Bedingungen auf Landesklasse-Niveau vor. Der Platz glich Bolzplätzen auf Kreisebene und umziehen musste man sich in einer alten Turnhalle.

Jedoch begann man das Spiel konzentriert und erarbeitete sich leichte Vorteile. Folgerichtig ging man durch einen 35-Meter-Hammer von Kempin in Führung. Dann folgte der schönste Spielzug des Spiels. Wiederum Kempin ließ auf der Seite seine Gegenspieler stehen und flankte in den Strafraum, wo Günther per Kopfballverlängerung den am langen Pfosten durchgelaufenen Kremenetskiy bediente. Doch noch vor der Pause zog der Schlendrian ein. Torwart Roth passte 2 Minuten vor der Halbzeit auf Schamber, der in Bedrängnis klatschen lassen wollte. Den zu kurz geratenen Rückpass erlief sein Gegenspieler und schloss ab. Da keiner unserer Spieler nachsetzte, konnte er den Ball, der beide Torpfosten berührte, ohne Mühe über die Linie drücken. 

In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch aus dem beide Teams als Sieger hätten hervorgehen können. Wie in der Pause vorhergesagt, reichten die 2 erzielten Tore nicht um die 3 Punkte einzufahren. Man vergab mehrere vielversprechende Chancen durch Kempin, Günther und Henke um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. 
Auf der Gegenseite sah wiederum Schamber unglücklich aus, der nach langem Ball den Zweikampf vor dem 2:2 Endstand verlor. Am Ende hatte man Glück das Spiel nicht noch zu verlieren als Wunderlich einen Gegenspieler auf der Strafraumlinie foulte. (Merkel)

Gutes Spiel, aber keine Punkte in Olbernhau

von Steffen Windisch
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SV Olbernhau - SV Merkur Oelsnitz 4:1 (1:0)

 Unsere Mannschaft unterlag beim Spitzenreiter SV Olbernhau mit 1:4 und wurde unter Wert geschlagen. Denn die Leistung war trotz 75 Minuten Unterzahl aller Ehren wert. In der an Höhepunkten armen ersten Hälfte begann alles mit der Roten Karte für Rico Steinel nach 15 Minuten und einer Notbremse. Ein Olbernhauer Spieler lief frei durch und wurde kurz vor dem Strafraum am Trikot fest gehalten. Vier Minuten später ging der Gastgeber in Führung. Nach einem weiten und abgewehrten Einwurf, stand Domke bei einem verunglückten Schuss goldrichtig und lenkte den Ball mit dem Kopf ins entlegene Eck. Die dritte nennenswerte Szene war ein Schussversuch von Dominic Oehm, der gerade noch geblockt wurde. Hier wäre schon der Ausgleich möglich gewesen. Der fiel dann zwei Minuten nach Wiederanpfiff durch einen Bilderbuch-Angriff über Willi Schreiner und Oehm. Ricardo Persigehl stand am Ende der Kombination völlig blank und verwandelte eiskalt. Doch die starke kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft wurde nicht belohnt. In der Freude über den Ausgleich wurde man hinten nachlässig und Schuster kam gleich zweimal frei zum Schuss. Beim ersten Versuch verzog er noch, aber drei Minuten später hämmerte er den Ball in die Maschen (53.). Die Gäste gaben aber nicht auf und drängten auf den erneuten Ausgleich. Die nicht sattelfeste Olbernhauer Hintermannschaft hatte Probleme und Glück, dass André Zenner am Keeper scheiterte. Merkur hielt das Spiel lange offen und musste sich erst durch zwei weitere Treffer in den letzten acht Minuten geschlagen geben. Am kommenden Mittwoch (19 Uhr) erfolgt die Nachholpartie gegen Tanne Thalheim. Und Jens Starke hat seine Mannschaft schon darauf eingeschworen: "Es wird gewiss kein einfaches Spiel", so der Trainer, wohl wissend, dass das abgebrochene Spiel vor einer Woche beim Stand von 4:1 für Oelsnitz kein Maßstab mehr ist.