Klare Niederlage in Neumark

von Marco Schwab
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Sparkassenvogtlandklasse 12. Spieltag
SpVgg Neumark   -   SV Merkur 06 Oelsnitz   4:1 (3:1)

Am gestrigen Samstag gastierte unsere 2. Mannschaft bei der SpVgg Neumark, die derzeit auf Rang 4 steht. Nachdem man zuvor die drei Spitzenmannschaften der Vogtlandklasse vor der Brust hatte und diesen ordentlich Paroli bot, sich jedoch nur mit einem Punkt belohnte, wollte man in Neumark an diesen Leistungen anknüpfen um Zählbares mit nach Oelsnitz zu nehmen. Spielerisch war man den Neumarkern überlegen und uns gelang sogar die Führung durch Florian Finger. Doch unsere Spielweise kam den auf Konter und lange Bälle lauernden Nordvogtländern entgegen, die so durch einfache Mittel bis zur Pause das Spiel zum 3:1 drehten. Dem 2:1, was unserem Spiel einen deutlichen Knacks gab, ging jedoch ein klares Foul zuvor, doch der insgesamt eher schwache Schiri ahndete dies nicht. Im 2. Durchgang wollte man nochmal rankommen, kassierte in der 84. Minute jedoch das entscheidende 4:1. Zuvor konnte Keeper Daniel Thoß noch einen Elfmeter parieren.
Nun ist man am kommenden Sonntag zum Abschluss der Hinrunde in Reumtengrün zu Gast und muss dort dringend punkten, um Weihnachten ohne Abstiegssorgen zu verbringen. (M. Schwab)

B-Jugend feiert Staffelsieg

von Marco Schwab
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Kreisliga B-Jugend 13. Spieltag
SV Merkur 06 Oelsnitz   -   VFC Adorf   10:0 (5:0)

Am vorletzten Spieltag der Kreisliga Staffel 1 empfing unsere Mannschaft das Tabellenschlusslicht aus Adorf. Die Gäste traten jedoch keineswegs wie ein Letzter auf, kämpften sich ordentlich rein und bereiteten unserem Team das ein oder andere Mal leichte Probleme. Leider wurden ab und zu die Grenzen der Fairness, auch von außen, überschritten, aber damit muss man leben, wenn man spielerisch Welten überlegen ist. Unserem Team fehlten einige Spieler, sodass man wieder kräftig rotierte und allen Jungs genügend Einsatzzeit geben konnte. Daniel Kremenetsky wurde erstmal im Sturm aufgeboten und machte seine Sache prima, er war es auch, der unsere ersten beiden Tore erzielte. Ohne groß zu glänzen, schraubte man das Torkonto bis zur Pause auf 5. Nach dem Seitenwechsel und 4 Spielerwechseln, plätscherte das Spiel weiterhin vor sich hin. Wurde das Tempo angezogen und zielstrebig nach vorn kombiniert, fielen zwangsläufig die Tore. Besonders schön anzusehen das 9:0 von Tim Spitzner in der 70. Minute. Kremenetsky marschiert durch mehrere Adorfer, spielt Cöcelli an, der per Hackentrick prallen lässt, Kremenetsky steckt für Spitzner durch, der eiskalt ins lange Eck abschließt. In Summe ein ordentliches Spiel gegen einen Gegner, der altersmäßig und körperlich sowie spielerisch völlig unterlegen war. Mit diesem Sieg machte man bereits vorm letzten Spieltag den Staffelsieg klar. Ein erster kleiner Erfolg, doch man weiß aus dem Vorjahr, dass die Trauben in der Meisterrunde wesentlich höher hängen. Am kommenden Sonntag gastieren wir zum abschließenden Spiel beim Tabellenzweiten Theuma/ Großfriesen, die wie wir mit großen Ambitionen ins Frühjahr gehen wird. Nächste Woche geht es lediglich um die goldene Ananas und das kleine Ziel, ungeschlagen zu bleiben.

Torschützen: Daniel Kremenetsky, Niklas Günther, Tim Spitzner (je 3x), Christian Schamber
(M. Schwab)

Erneute Heimpleite für Merkur

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - SSV  Fortschritt Lichtenstein   2:4 (0:3)

 Merkur Oelsnitz hat in der Landesklasse am 12. Spieltag nach Annaberg (3:4) auch sein zweites Heimspiel in Folge verloren und setzt mit der 2:4-Niederlage gegen Lichtenstein die sportliche Talfahrt fort. Damit bleibt das Team von Trainer Jens Starke bei 12 Punkten und hat damit acht Zähler weniger als zur gleichen Zeit vor einem Jahr. Mit der ersten Ecke nach drei Minuten gingen die Gäste in Führung. Nach einem Kopfball an die Lattenunterkante fiel der Ball Pertovics vor die Füße. Die Heimelf agierte danach, wie schon in letzen Wochen, mit wenig Tempo und behäbigen Spielaufbau. Die obligatorischen Ballverluste und Abwehrfehler inbegriffen. Lichtenstein hatte daher keine Mühe das Spiel vom eigenen Strafraum fern zu halten und stellte noch vor der Pause mit einem Doppelpack die Weichen auf Sieg. Merkur-Keeper Patrick Speri rettete noch zweimal mit tollen Paraden, war aber bei allen Toren chancenlos. Nach dem Seitenwechsel keimte kurz Hoffnung auf, als Marcel Schuch in Torjägermanier abstaubte und verkürzte (48.). Doch eben nur für vier Minuten. Der frühere Landesligaspieler Petrovics (Hohenstein, Reichenbach) stellte postwendend den alten Abstand wieder her. Nach genau einer Stunde stand das Endergebnis fest. Der eingewechselte Willi Schreiner wurde gefoult und Schuch verwandelte den Elfer sicher. Zehn Minute später scheiterte Oliver Ketzel am Lichtensteiner Keeper, der mit einer tollen Reaktion den Anschlusstreffer verhinderte. Ansonsten passierte nicht mehr viel. Die Gäste hatten auch in Unterzahl - Gelb-Rot für Kasper (80.) - keine Probleme das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Die Lichtensteiner Verantwortlichen sprachen danach von einem verdienten Sieg. Sie hatten Oelsnitz in stärkerer Erinnerung und mit mehr Gegenwehr gerechnet.  (stwi)

Bild: Das enttäuschende Ergebnis steht auf der Anzeigetafel. Am Bemühen hat es erneut nicht gefehlt. Aber die spielerischen Mittel reichen momentan nicht aus. Hier Ricardo Persigehl vor dem gegnerischen Tor. (H. Sulski)

Merkur bereits am Samstag gegen Lichtenstein

von Steffen Windisch
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SV Merkur Oelsnitz - SSV  Fortschritt Lichtenstein  / Samstag, 14 Uhr

 Die Landesklasse-Fußballer von Merkur Oelsnitz streben nach sechs sieglosen Spielen - darunter drei Remis - gegen den SSV Lichtenstein am Samstag ab 14 Uhr drei Punkte an. Und diese wären nicht nur in erster Linie für die Tabellenkonstellation wichtig, aktuell Rang elf und nur drei Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt, sondern auch für die Stimmung bei der anschließenden Weihnachtsfeier. Das Fehlen der Langzeitverletzten Zenner, Hofmann und Nguyen Tan, sowie die Erkrankung von Schreiner, erwiesen sich zuletzt als zu schwere Hypothek für das Team von Trainer Jens Starke, der dadurch bei seinen Aufstellungen kaum noch Spielraum hat. Die Lichtensteiner haben in den letzten beiden Heimspielen gegen Treuen und Germania Chemnitz nur zwei Punkte geholt und sind vom zweiten auf den vierten Platz abgerutscht. Über die Schwere der Aufgabe ist man sich bei Merkur bewusst, auch wenn der 41-jährige Ex- Bundesligaspieler Sebastian Helbig wegen einer gelb-roten Karte fehlen wird. In den Reihen der Rand-Zwickauer sind immer noch etliche Spieler, die im Nachwuchs-, als auch im Männerbereich höherklassig gekickt haben und jede Menge Erfahrung auf den Platz bringen. (stwi)

Bild: Auf die Tore von Robert Hofmann - hier bei der Ehrung zum Torschützenkönig - muss Merkur weiterhin warten. Der Torjäger wird, wie andere Spieler auch, sehnsüchtig zurück erwartet.

Hürde Marienberg zu hoch

von Steffen Windisch
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FSV Motor Marienberg - SV Merkur Oelsnitz 2:0 (1:0)

Merkur Oelsnitz unterlag am 11. Spieltag gestern in der Landesklasse beim FSV Motor Marienberg mit 0:2 und bleibt damit auf dem elften Tabellenplatz mit 12 Punkten. Ausschlaggebend für die Niederlage waren zwei Einwürfe. Doch der Reihe nach. Die Anfangsviertelstunde ging an den Gastgeber, der mit viel Schwung agierte und drei Chancen zur Führung vergab. Danach stellten sich die Vogtländer besser auf den Gegner ein und Niemann mit zwei Schüssen und Persigehl per Freistoß prüften den Marienberger Keeper. Drei Minuten vor der Pause gab es am gegnerischen Strafraum einen Einwurf für die Gäste. Nach einem Ballverlust und schwachen Abwehrverhalten tauchte Werner frei vor Merkur-Torhüter Speri auf und traf zur Führung. Auch die viertel Stunde nach der Pause gehörte dem FSV, dessen Spieler gleich dreimal knapp daneben zielten. Auf der anderen Seite war ein 30-Merter Schuss von Verderber, den der Schlussmann aus dem Winkel kratzte und zwei Gelegenheiten von Niemann und Schuch die einzigen nennenswerten Offensivaktionen. Ein weiter Einwurf fast auf den Elfmeterpunkt sorgte für die Entscheidung (72.). Werner reagierte am schnellsten nahm den Ball direkt. Oelsnitz war zwar weiterhin bemüht und engagiert, aber zum Anschlusstreffer reichte es nicht mehr. Ein enttäuschter Merkur-Trainer Starke: "Und täglich grüßt das Murmeltier. Wenn es uns nicht gelingt wie schon letzte Woche die individuellen Fehler und das naive Abwehrverhalten abzustellen, wird es gegen jeden Gegner schwer. Nach vorn fehlt uns die Durchschlagskraft, auch weil Stürmer Schuch die nötige Unterstützung fehlt. Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken, um da wieder raus zu kommen." (stwi/Freie Presse)

 

A-Jugend dreht umkämpftes Duell der Verfolger

von Marco Schwab
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10. Spieltag A-Junioren Kreisliga
SpG Ellefeld/Brunn - SpG Oelsnitz/Werda 1:2 (1:1)

Am Sonntag war unsere A Jugend zu Gast in Ellefeld. Nach angestiegener Formkurve wollte man diesen Trend gegen den Tabellennachbarn fortsetzen.
Auch diese Woche konnte man personell mal wieder nicht aus dem Vollen schöpfen, da man zwei angeschlagene Leistungsträger zu Hause lassen musste. Trotzdem hatten wir wieder eine schlagkräftige Truppe zusammen bekommen. Das Spiel auf dem Ellefelder Rasenplatz ging wieder mal sehr unstrukturiert und hektisch los. Auf beiden Seiten waren viele Fehlpässe zu sehen, wodurch kein richtiges Spiel aufkam. In der 34. Minute nutzen die Platzherren eine schläfrige Rückwärtsbewegung unserer SpG durch einen schnell gespielten Konter zum 1-0 aus. Nur kurze Zeit später verwertete N. Müller einen scharf reingespielten Freistoß von Rauh zum Ausgleich. Trotzdem war die Leistung an diesem Tag weit weg von dem bisher Gezeigtem.
Nach der Pause hatten unsere Jungs begriffen das wir heute spielerisch nicht wirksam genug waren und nahmen den Kampf an. Viele Chancen konnten wir trotzdem nach wie vor nicht kreieren, da zu oft die letzte Konsequenz gefehlt hatte. Die Beste war noch ein völlig gerechtfertigter Foulelfmeter, den Rittrich leider neben das Tor geschossen hat. In Minute 63 machte er es deutlich besser und verwandelte eine gut getretene Ecke von der linken Seite per Fuß zum 2-1 für unser Team.
Danach wurde das Spiel etwas ruppiger und man beschränkte sich fast nur noch auf Ergebnisverwaltung. Die wenigen Entlastungsangriffe wurden leider nicht genutzt, so dass man bis zum Abpfiff zittern musste.
Unterm Strich gehen die 3 Punkte für unsere Mannschaft, trotz einer verbesserungswürdigen spielerischen Leistung in Ordnung.

Tore: N. Müller, Rittrich
(S. Eichhorn)