Vorschau Sachsenklasse 2. Spieltag:
SV Merkur Oelsnitz – ESV Lok Zwickau / Sonntag, 15 Uhr
So schnell sieht man sich wieder. Nur 62 Tage nach dem letzten Aufeinandertreffen im Zwickauer Ortsteil Marienthal empfängt das Team von Trainer Kenny Häußler die „Eisenbahner“ zum ersten Heimspiel der neuen Spielzeit im Elstertalstadion. Im Juni gab es für Merkur am letzten Spieltag – allerdings stark ersatzgeschwächt – die höchste Pleite in 10 Jahren Landesklasse. Lok startete letzten Sonntag mit einem 4:1-Sieg gegen Reichenbrand in die Meisterschaft und schlug eine Woche zuvor den VfB Schöneck mit dem gleichen Ergebnis im Pokal. Deren neuer Trainer Benjamin Brückner konnte im Sommer acht Neuzugänge – darunter sechs unter 20 Jahre – begrüßen und will mit einem großen 24 Mann-Kader mindestens wieder den zweiten Platz erreichen. Brückner ist genauso alt wie sein mit Abstand ältester Spieler. Der 34-jährige Mitzscherling geht in seine 14. Saison bei den Marienthalern und ist der Senior der jungen Truppe (Durchschnittsalter 22,4 Jahre). Zwickau, Absteiger Thalheim und vor allem Marienberg werden von den Experten als Favoriten auf die Meisterschaft gesehen. Aber auch Stollberg und Freiberg wird einiges zugetraut. Merkur gab dagegen zum Auftakt in Freiberg ein in der Vergangenheit öfters gesehenes Bild ab. Die Mannschaft kam erst zu Tisch, als die anderen mit Essen fertig waren oder anders ausgedrückt, nachdem das Spiel nach knapp einer Stunde beim Stand von 4:0 entschieden war, nahm man auch daran teil. Die zwei Treffer von Torjäger Toni Döge verschönerten zwar noch das Ergebnis, aber zu einem Punktgewinn wie ein Jahr zuvor beim 4:4 reichte es nicht mehr. Zumindest war die Moral wieder einmal intakt und darauf sollte man aufbauen. (stwi)

