SV MERKUR 06

SV Merkur 06 Oelsnitz e.V.

Das warten auf den zweiten Saisonsieg geht weiter – Merkur auch in Reichenbrand chancenlos

SV Eiche Reichenbrand – SV Merkur 06 Oelsnitz 5:1 (4:1)

Der erhoffte Trainerwechseleffekt ist am Spieltag sieben in der Sachsenklasse zumindest vorerst ausgeblieben beim SV Merkur Oelsnitz. Der Gastgeber übernahm sofort vom Anstoß weg die Initiative und zwang Merkur mit aggressiven Pressing zu Fehlern. Nach zwanzig Minuten stand es nach fünf Torschüssen 4:0. Viel effektiver geht es nicht. Nach einem weiten Einwurf auf dem Kunstrasen nahm der freilaufende Viehweger den Ball direkt und traf zur Führung (4.). Zwei Minuten später erhöhte Salzbrenner mit einem abgefälschten Schuss auf 2:0. Den nächsten Ballverlust im Spielaufbau nutzte Nastoiashchyi (13.). Das einzige richtig gut herausgespielte Tor war das vierte Tor (19.). Salzbrenner traf scharf und platziert. Merkur-Keeper Simon Görtz war viermal chancenlos. In den 20 Minuten vor der Pause und danach waren die Gäste besser im Spiel. Für den gelbrot gefährdeten Maximilian Röhling kam nach 14-monatiger freiwilliger Pause Jakob Strobel ins Spiel (26.). Max Rudisch verfehlte zunächst mit einem Schuss knapp das Dreiangel und danach nahm er einen abgewehrten Eckball volley von der Strafraumkante und erzielte das 4:1. Nach dem Seitenwechsel hatte man das Gefühl, wenn Merkur zum zweiten Mal trifft, könnte noch was gehen. Max Hertel verfehlte knapp das Ziel, aber auf der anderen Seite traf Wanzek den Pfosten. Das 5:1 durch Graubner nach einem Eckball hätte man auch wegen Torwartbehinderung abpfeifen können (72.). Danach vergab Eiche noch zwei bis drei „Riesen“ und der eingewechselte Anthony Liebich köpfte nach Einwurf von Rudisch an den Pfosten. Interimstrainer Denny Buschner, der als Letzter vom Platz schlich, war ziemlich geknickt und hatte sich seinen Einstand wie etliche Oelsnitzer Zuschauer ganz anders vorgestellt: „Es war typisch für eine verunsicherte Mannschaft, die am Tabellenende steht. Der Gegner nutzt am Anfang jede Chance und wir lassen insgesamt zu viel liegen. Positiv sehe ich die Leistung von Jakob Strobel, dem man die lange Pause nicht angemerkt hat. Für uns gibt es nur eins, weiterarbeiten, Fehler abstellen und uns da unten rauskämpfen.“  (stwi)

(Bild von J. Geigenmüller): Anthony Liebich versucht hier mit dem Kopf an den Ball zukommen. Max Rudisch (Nummer 26) war der Torschütze  beim SV Merkur.