SV MERKUR 06

SV Merkur 06 Oelsnitz e.V.

Arbeitssieg gegen Meerane – Manuel Strobel erzielt Tor des Tages

Landesklasse 10. Spieltag
SV Merkur Oelsnitz – Meeraner SV 1:0 (1:0)

Durch einen 1:0-Sieg über den Meeraner SV hat sich Merkur Oelsnitz am 10. Spieltag  in der Landesklasse  auf den vierten Tabellenplatz verbessert und mit 20 Punkten die gleiche Anzahl wie der VfB Auerbach II auf Rang drei. 110 Zuschauer sahen eine gute Anfangsphase der Heimelf und das goldene Tor bereits nach 20 Minuten. Manuel Strobel kam nach einer klasse Pressingaktion von Dustin Wittig an den Ball und der Stürmer verwertete das Zuspiel zu seinem 10. Saisontor eiskalt. Doch statt Spielfreude und Sicherheit brachte die Führung einen kleinen Bruch in das Spiel, welches mit zunehmender Spielzeit von beiden Mannschaften immer zerfahrener wurde. Dustin Wittig scheiterte kurz vor der Pause nach Pass von Knoll am Meeraner Keeper. Die Gäste hatten nach der 2:4-Heimpleite letzte Woche gegen Schneeberg nicht nur den Trainer getauscht, sondern auch in der Halbzeit zwei neue Spieler aufs Feld geschickt. Nach gut einer Stunde kam der eingewechselte Kaufmann frei zum Abschluss, aber sein Schuss verfehlte das Tor. Da Robert Hofmann auf der anderen Seite zehn Minuten später aus spitzen Winkel nur den Außenpfosten traf, blieb es zumindest spannend bis zum Schlusspfiff nach fünf Minuten Nachspielzeit. Am Ende war es ein Arbeitssieg ohne große Torszenen, nicht mehr und nicht weniger. Merkur Trainer Kenny Häußler hat es allerdings so kommen sehen: “Mir war klar, dass wir heute keine sechs Tore schießen. Meerane ist eine alteingesessene Landesklasse-Mannschaft und nach deren Trainerwechsel will sich jeder Spieler neu beweisen. Wir wollten endlich mal zu Null spielen und das ist uns gelungen. Auch wenn es diesmal kein Spektakel für die Zuschauer war, es sind auch drei Punkte. Nach der Kritik letzter Woche, muss man heute auch mal die gute Schiedsrichterleistung erwähnen.”  (stwi/ MS)

Bild (J. Geigenmüller): Daniel Thoß war am Sonntag stets auf dem Posten, Glanzparaden musste er wie sein Gegenüber aber nicht zeigen.

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